Jahresprojekt der Frauenarbeit

Meine Hoffnung und meine Freude

Die evangelischen Kirchen in Syrien und im Libanon kümmern sich um die Menschen vor Ort, damit sie trotz der schwierigen Lage in ihrer Heimat bleiben können.

Wir bitten Sie herzlich um Ihre Spende für diese Arbeit!

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GAW-Konfirmandengabe 2021

Wir unterstützen Flüchtlingsprojekte der Hilfsorganisation Perichoreses in Griechenland und ein Schutzhaus für Frauen und Kinder in Litauen. Die beiden Projekte haben etwas gemeinsam: Sie fangen Menschen auf, damit diese nicht verlorengehen.

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AKTUELLES PROJEKT

Corona-Nothilfe geht weiter

Aus Partnerkirchen erreichen uns konkrete Bitten um Hilfe zur Linderung der Coronakrise. Unterstützen Sie z.B. arme oder geflüchtete Menschen in Griechenland und in Argentinien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, Seelsorge in der Waldenserkirche in Italien u.a. Notprojekte unserer Partner.


Kritik als kostenlose Beratung

Foto (Genthe) Jürgen Barth (links) ist neuer Vorsitzender neben seiner Vertreterin Birgit Hamrich und Beisitzer Christian Wagemann

Die Mitgliederversammlung in Bad Soden am Taunus hat Pfarrer Jürgen Barth zum Vorsitzenden des Gustav-Adolf-Werks Hessen-Nassau gewählt. Nach dem Ausscheiden von Gerhard Hechler hatte er die kommissarische Leitung. Barth lobte die „starke Mitgliederschaft im älteren Lebenssabschnitt“, er wolle aber auch neuere Mitglieder gewinnen. Schon in früheren Zeiten habe er erfahren, dass Kritik kostenlose Beratung ist. Über solche Beratung freue er sich in seinem neuen Amt als Vorsitzender. „Ich setze auf das Wir im Vorstand“.

Zu Barths Stellvertreterin wurde Birgit Hamrich gewählt. Die 49-jährige ist im Zentrum Ökumene der EKHN als Pfarrerin für europäische Partnerkirchen zuständig. „Auch wir, die wir selber auf dem Weg zu einer Kirche in der Diaspoora sind, können viel von den Kirchen in der Minderheit lernen, solange wir noch Mehrheitskirche sind,“ sagte die aus Siebenbürgen stammende Pfarrerin. Zum Beisitzer und Schriftführer wählte die Versammlung Christian Wagemann aus Königstein. Der Rechtsanwalt ist seit 13 Jahren mit dem GAW verbunden, und füllt hier auch die Rolle des Justitiars aus.

In seiner Andacht erinnerte Pfarrer Achim Reis aus Bad Soden an Gustav II. Adolf  von Schweden, nach dem sich das Gustav-Adolf-Werk benannt hat. Im 30-jührigen Krieg hatte der Schwedenkönig sein Vermögen und sein Leben für die evangelische Sache eingesetzt. Genau an dessen Todestag fand die Mitgliederversammlung statt. Im Blick auf die schwindenden Mitgliederzahlen der Kirche sagte Reis: „Wir können helfen, solange wir nicht selbst in Richtung Diaspora gehen“.

Zwei Grußworte kamen per Videobotschaft aus Österreich, „wo manche Gemeinden so groß sind, wie in Deutschland eine ganze Landeskirche“. So sagte es Olivier Dantine aus Innsbruck. Andere Grußworte und Dankesbriefe aus Gemeinden, die in der evangelischen Minderheit leben, wurden, wie zu Paulus’ Zeiten, vorgelesen. 16 Einzelmitglieder waren angereist sowie fünf Gemeinde- und Dekanatsvertreter und drei Gäste.


JETZT handeln für Geflüchtete auf Lesbos und in Lipa

Bild: © Jörn Neumann/CC BY-ND 2.0

Die Diakonie Hessen und das Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW rufen in einem Rundbrief Gemeinden dazu auf, sich den Appellen für eine humanitäre Flüchtlingspolitik anzuschließen. Zuvor hatten sich Kirchengemeinden aus der EKHN und der EKKW in offenen Briefen mit einer Aufforderung an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt, endlich etwas gegen die menschenunwürdige Behandlung von Flüchtlingen zu tun.

In Europa ist Winter. Über die Medien erreichen uns in diesen Tagen immer wieder Bilder von frierenden und obdachlos umherirrenden Flüchtlingen an der bosnisch-kroatischen Grenze und von in Matsch und in nassen Zelten spielenden Kindern auf Lesbos.

Appell an Protestantin Angela Merkel

Anfang Januar hat diese elende Situation Pfarrerin i.R. Andrea Bauer aus Darmstadt dazu bewogen, einen persönlich formulierten Brief an die Bundeskanzlerin zu schreiben. Ihr bliebe angesichts der Lage geflüchteter Menschen im Winter das Singen der Weihnachtslieder im Halse stecken. Sie erinnerte sich an das Bonhoeffer-Zitat „Nur wer für Juden schreit, darf gregorianisch singen“ und appellierte an die Protestantin Angela Merkel, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um Menschen eine würdige Unterkunft zu ermöglichen.
Der Brief von Frau Bauer wurde für Einzelpersonen und Kirchengemeinden eine Anregung für eigene Briefe an die Bundeskanzlerin, wie zum Beispiel die Andreasgemeinde in Darmstadt oder den Stadtkirchenkreis Kassel. Das Zentrum Oekumene ruft nun gemeinsam mit der Diakonie Hessen dazu auf, diesen Impuls aufzugreifen und sich dem  Appell anzuschließen. Mehr dazu finden Sie unter www.zentrum-oekumene.de


Mein Auslandsjahr am Collegio Valdese

Alles begann damit, dass Maries Konfifahrt sie nach Italien führte. Bei der Führung durch das Collegio Valdese sagte der Schulleiter, dass die Schule auch Schüler aus dem Ausland nimmt und sich freuen würde, wenn mal wieder ein Schüler oder eine Schülerin aus Deutschland käme. Das Gustav-Adolf-Werk der evangelischen Kirche Hessen-Nassau unterstützt Maries Auslandsjahr bei den Waldensern. Weiterlesen im Blog

Dank an Siegfried Großmann für 60 Jahre Ehrenamt im Gustav-Adolf-Werk

Zum Jahresende 2020 beendete Siegfried Großmann, Kirchenoberamtsrat i.R., seine ehrenamtliche Tätigkeit als Schatzmeister für das Gustav-Adolf-Werk (GAW) Hessen-Nassau.

Er begann als 16-Jähriger seine Berufstätigkeit als Lehrling beim Evangelischen Regionalverband Frankfurt und wurde zeitgleich Mitglied in der damaligen GAW-Hauptgruppe Frankfurt. Dort und nach dem Anschluss der Frankfurter an die GAW Hauptgruppe Hessen-Nassau versah er verschiedene Vorstandsämter als Schriftführer und Schatzmeister. Insgesamt kann er auf 60 Jahre Mitarbeit in verantwortungsvollen Positionen des GAW zurück blicken. Daneben führte er jahrelang die Geschäftsstelle der Hauptgruppe Hessen-Nassau in Bad Vilbel.

Für Siegfried Großmann, der lange Jahre Kassenleiter beim Evangelischen Regionalverband Frankfurt war, war der vergleichsweise kleine Haushalt der Hauptgruppe ein gewohnter Umgang mit Haushaltsplänen und Anweisungen, den er auch im Ruhestand beibehielt. Siegfried Großmann versah sein Amt mit Souveränität und gleichzeitig Akkuratesse und Akribie. Dazu gehörten auch Vorstandssitzungen, Tagungen und die Öffentlichkeitsarbeit der Hauptgruppe bei der Synode der Landeskirche. Für die Hauptgruppe Hessen-Nassau ist sein Ausscheiden als Schatzmeister verständlich, aber schmerzlich. Der Vorstand dankte ihm für sein langjähriges Engagement mit einem Präsent und einer Würdigung in den GAW-Publikationen und wünscht ihm und seiner Frau noch lange und gesunde Jahre im Ruhestand, aus dem er als Prädikant oft zu Gottesdiensten aufbricht.


Ein Beitrag für ein gutes Zusammenleben

Die Welt wächst immer mehr zusammen. Das verändert Gesellschaften und macht das Zusammenleben unterschiedlichster Menschen zur großen Herausforderung. Das Gustav-Adolf-Werk hilft heute evangelische Gemeinden weltweit - in über 30 Ländern der Erde. Es sorgt dafür, dass sie ihren Glauben auch dort leben können, wo es nur wenige Christinnen und Christen gibt. Zugleich wird aber auch mit sozialen Projekten die Not der Menschen vor Ort gelindert - unabhängig von ihrem Glauben. Das Gustav-Adolf-Werk bietet damit einen wertvollen Beitrag für ein gutes Zusammenleben in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen und damit in dieser Welt. Es stärkt die evangelische Stimme in der Ökumene!

Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Bild: © EKHN/ Neetz)