Gedanken zur Jahreslosung 2026
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)
„Neu“ – dieses Wort klingt nach Aufbruch, Hoffnung und Veränderung. Doch wie oft erleben wir gerade das Gegenteil: Stillstand, Grenzen, ja, sogar Verzweiflung. Besonders dort, wo Menschen mit Armut, Krankheit oder Behinderung kämpfen, scheint das Neue weit entfernt. Und doch spricht Gott genau in diese Welt hinein: „Siehe, ich mache alles neu.“ Das ist kein leeres Versprechen, sondern eine Zusage, die mitten im Dunkel aufleuchtet.
Gottes Neues beginnt oft unscheinbar, im Kleinen, in einem Raum, in einem Menschen, in einer Tat der Liebe. Ein solcher Ort, ein Lichtblick der Hoffnung in einer harten Realität ist das Ökumenische Sozialwerk in Barrio Borro, Uruguay. In diesem Tageszentrum werden Kinder und Jugendliche liebevoll begleitet, finden Halt und können durch soziale, sportliche und musikalische Angebote wachsen.
Das Bild zur Jahreslosung zeigt ein Plakat, das ein Jugendlicher in einem Kunstworkshop gestaltet hat. Es zeigt Symbole unseres Glaubens. Der orangefarbene Hintergrund erinnert an einen Sonnenaufgang; es ist, als würde das Licht eines neuen Morgens das Alte langsam verwandeln.
Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, inmitten von Egoismus und aggressiven Diskursen ein anderes Reich zu verkünden: voller Liebe und Zärtlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit. Es ist unser Glaube, der uns zum Handeln bewegt. In jedem Lächeln, in jeder helfenden Hand, in jeder offenen Tür beginnt Gottes neue Welt. Wir können selbst Teil davon werden!
Bleiben Sie behütet!
Nicolás Rosenthal, Leiter der Diakoniestiftung Hora de Obrar der Evangelischen Kirche am La Plata
(Das GAW-Lesezeichen mit der Jahreslosung zeigt einen Ausschnitt aus diesem Bild und kann kostenlos hier bestellt werden.)
Verfolgte und bedrängte Christen
Zwischen Bedrängnis und Hoffnung: Kirchliche Solidarität braucht Differenzierung statt Zuspitzung
Die weltpolitische Lage ist derzeit von tiefgreifenden Krisen, Gewaltkonflikten und wachsendem Autoritarismus geprägt. In vielen Regionen geraten Menschenrechte insgesamt unter Druck – darunter auch die Glaubens- und Religionsfreiheit. Die Situation christlicher Gemeinden ist dabei jedoch hochkomplex und unterscheidet sich erheblich von Land zu Land. Pauschale Zuschreibungen oder skandalisierende Darstellungen greifen zu kurz und werden den Lebensrealitäten der Menschen vor Ort nicht gerecht.
Nur wer differenziert auf die Lage in den einzelnen Ländern und den Kontexten hinsieht, kann Antworten finden, die den betroffenen Menschen tatsächlich helfen. Kirchliche Solidarität darf sich nicht an vereinfachenden Narrativen orientieren, sondern muss sich an den Erfahrungen, Einschätzungen und Bedürfnissen der Partnerkirchen vor Ort ausrichten.
Dies gilt in besonderer Weise für Syrien und die Ukraine.
>> Den Text des GAW-Generalsekretärs Enno Haaks weiter lesen
Diasporawerk der EKD
In der Bibel steht im Brief des Apostels Paulus an die Galater: "Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen." Davon leiten wir unsere Verpflichtung ab, evangelische Christen zu unterstützen.
GAW-Frauenarbeit
Alle Infos zum Jubiläumswochenende am 24. - 26. April 2026 in Leipzig
GAW regional
Das GAW wird getragen von 21 Haupt- und 19 Frauengruppen in ganz Deutschland. Hier finden Sie die Kontaktpersonen in Ihrer Nähe.
Evangelisch weltweit
Das Magazin des GAW mit Hintergrundberichten zu den Projekten, Interviews, Nachrichten und geistlichen Impulsen
Aus dem GAW und seinen Partnerkirchen
Spanien: Neues ethisches Grundsatzpapier und neues Logo für die Evangelische Kirche
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Syrien: Zwischen Weihnachtsfreude und neuer Angst in Aleppo
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Zusammenhalt in der globalisierten Welt
Wir behalten uns im Blick und bleiben verbunden. Dafür steht das Gustav-Adolf-Werk. Was jede Familie nach Kräften versucht, gilt auch für unsere evangelische Kirchenfamilie: Die großen wie die kleinen Geschwister, die nahen und die fernen Verwandten, die Armen und die Reichen, die Progressiveren und die Konversativeren – wir gehören zusammen und halten zusammen, wenn es darauf ankommt. Das gilt natürlich besonders dort, wo evangelische Christinnen und Christen in der Minderheit sind. So sind wir weltweit gemeinsam Kirche und leisten unseren Beitrag zu einer menschenfreundlichen Gestaltung der globalisierten Welt.
Kirsten Fehrs wurde am 12. November 2024 von der Synode und der Kirchenkonferenz zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt.
Wir sehnen uns nach einem gerechten Frieden
Ein Friedensgebet für die Ukraine
Trotz Bomben, Trauer und Erschöpfung – das Leben geht weiter. Inmitten des Schreckens kämpfen Familien darum, ihren Kindern Zukunft zu schenken. Sie stehen täglich vor existenziellen Fragen: Reicht das Geld für Essen – oder müssen doch Schulsachen gekauft werden? Gerade in solchen Momenten machen Hilfsprojekte den Unterschied.
Wir danken herzlich allen Spenderinnen und Spendern, die dies immer wieder möglich machen!
Projektkatalog 2026
Im Jahr 2026 will das GAW mit Ihrer Hilfe 104 Projekte in seinen Partnerkirchen unterstützen.