Projekt des Monats

Frauen und Kinder basteln an einem Tisch

Argentinien: Zweisprachige Schule für indigene Kinder

Die staatlichen Schulen in Argentinien entfremden indigene Kinder von ihrer Kultur und Sprache. In der zweisprachigen Schule in Takuapí haben die Kinder die Chance, Moderne und Tradition zu verbinden. So haben sie eine Zukunft. Die von der evangelischen Gemeinde gegründete Schule braucht Unterstützung.

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Wichtige öffentliche Rolle der Minderheiten

Wie gut, dass es das Gustav-Adolf-Werk und seine vielen Freunde gibt. Gerade heute, wo sich ethnische, religiöse, konfessionelle und nationale Identitäten stark von Abgrenzungen oder sogar Feindbildern zu nähren scheinen, sind die Erfahrungen dieses Diasporawerkes von kaum zu überschätzender Bedeutung. Seit mehr als 185 Jahren widmen sich hier Menschen der Aufgabe, evangelische Minderheiten in Europa, Lateinamerika, Zentralasien oder im Nahen Osten zu stärken. Als protestantische Minderheiten kommt diesen Partnerkirchen eine oftmals schwierige, dennoch umso wichtigere öffentliche Rolle zu.
Das Zeugnis des Evangeliums verdankt sich niemals Mehrheiten, sondern jeder Frau und jedem Mann, jedem Kind und Jugendlichen, die mit Freude und Selbstbewusstsein zu ihrem Glauben stehen. Hier gibt es für mich von den Diasporakirchen viel für unsere eigene kirchliche Situation zu lernen.

Petra Bosse-Huber, Leiterin der Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, Vizepräsidentin und Bischöfin des Kirchenamtes der EKD

Urlaub bei Freunden

Viele Partnerkirchen des GAW unterhalten eigene Tagungs- und Begegnungszentren, dazu gibt es Gästehäuser oder Gästewohnungen in verschiedenen Gemeinden.

Nutzen Sie die Chance für Ihren Urlaub oder für Bildungs- und Begegnungsreisen!

Partnerkirchen in Belgien, Chile, Estland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, in der Slowakei, in Tschechien und Ungarn haben für uns eine Liste mit rund 100 Gästehäusern und Freizeitheimen zusammengestellt.

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Die evangelische Diaspora

Der Erste Weltkrieg und die evangelischen Diasporakirchen in Europa

Die territoriale Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg war die Geburtsstunde einer Reihe evangelischer Kirchen in Europa. Mit dem Zerfall großer Reiche mussten sich auch die Kirchen neu organisieren. Dieser Band geht der Geschichte einiger dieser Kirche in der Umbruchsituation der auf 1918 folgenden Jahre nach: in Ungarn, in Tschechien, in Griechenland, in Russland, in Österreich, im ehemaligen Jugoslawien, im Baltikum, in Frankreich, in Polen und in Italien. ISBN: 978-3-87593-132-7 · 7,50 € · 215 Seiten

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Wir wollen keinen anderen Pfarrer!

Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland

Am 16. November 1967 wird Laine Villenthal als erste Frau in Estland und in der gesamten Sowjetunion ordiniert. Der Weg bis dahin ist steinig: Der Zweite Weltkrieg und die sowjetische Okkupation ihrer Heimat durchkreuzen immer wieder ihre Lebensentwürfe. In dem sozialistischen Land gilt die Kirche als Staatsfeind. Doch Laine Villenthal lässt sich nicht beirren.

Packende Autobiografie einer wichtigen Zeitzeugin.

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