Nicht vergessen. Beten. Helfen.
Ein Friedensgebet für die Ukraine
über Jesaja 55, 7–12a zum 4. Jahrestag des Krieges in der Ukraine von Enno Haaks, Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werks
"Ich wünsche mir, dass die Menschen außerhalb der Ukraine uns nicht vergessen. Dass sie weiter für uns beten. Und dass sie verstehen: Frieden ist kein abstrakter Begriff. Frieden bedeutet hier, dass Menschen überleben. Dass Kinder eine Zukunft haben. Dass Hoffnung stärker ist als Angst." (Pfarrer Alexander Gross, Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in der Ukraine)
„Jeder Bissen Nahrung und jede helfende Hand gewinnen an Wert. Solange es jemanden gibt, der für Bedürftige kocht oder an die Tür eines älteren Menschen klopft, kann die Dunkelheit nicht vollständig sein.“ (Bischof Sándor Zán Fábián, Reformierte Kirche in Transkarpatien)
Verfolgte und bedrängte Christen
Zwischen Bedrängnis und Hoffnung: Kirchliche Solidarität braucht Differenzierung statt Zuspitzung
Die weltpolitische Lage ist derzeit von tiefgreifenden Krisen, Gewaltkonflikten und wachsendem Autoritarismus geprägt. In vielen Regionen geraten Menschenrechte insgesamt unter Druck – darunter auch die Glaubens- und Religionsfreiheit. Die Situation christlicher Gemeinden ist dabei jedoch hochkomplex und unterscheidet sich erheblich von Land zu Land. Pauschale Zuschreibungen oder skandalisierende Darstellungen greifen zu kurz und werden den Lebensrealitäten der Menschen vor Ort nicht gerecht.
Nur wer differenziert auf die Lage in den einzelnen Ländern und den Kontexten hinsieht, kann Antworten finden, die den betroffenen Menschen tatsächlich helfen. Kirchliche Solidarität darf sich nicht an vereinfachenden Narrativen orientieren, sondern muss sich an den Erfahrungen, Einschätzungen und Bedürfnissen der Partnerkirchen vor Ort ausrichten.
Dies gilt in besonderer Weise für Syrien und die Ukraine.
>> Den Text des GAW-Generalsekretärs Enno Haaks weiter lesen
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