Nachrichten aus unseren Projekten

Sanierung von Leuchten in der Philippuskirche in Leipzig, Deutschland

Die Philippuskirche ist ein offener spiritueller und kultureller Raum, der vielen Menschen einen neuen oder gar ersten Zugang zur Kirche und zum Glauben ermöglicht. Zugleich ist sie ein Gebäude, das lange nicht benutzt wurde und unter Denkmalschutz steht. Mit Unterstützung des GAW konnte der erste Teil der historischen Leuchten abmontiert und wieder aufbereitet werden. Jetzt entsprechen sie den aktuellen Vorschriften und können sogar mit sparsamen LED-Leuchtkörpern bestückt werden.

„Die Zuwendung des GAW ist eine der wenigen Förderungen, die sich für eine solche Kombination von Eigenarbeit und professioneller Vor- und Nacharbeit einsetzen lässt“, schreibt der Projektleiter Wolfgang Menz. „Ohne diese Hilfe wäre es so nicht möglich gewesen.“

Neue Kirche in Garopaba, Brasilien

Der erste lutherische Gottesdienst in Garopaba fand 1993 in einem Restaurant statt. In den folgenden Jahren wurden die Gottesdienste in einer katholischen Kapelle und in Firmenräumen gefeiert. Schließlich kaufte die Gemeinde ein Grundstück für den Bau einer eigenen Kirche. Doch bevor der Bau losging, änderte die Stadt den Bebauungsplan: Auf dem Grundstück durfte keine Kirche mehr gebaut werden. Am Ende kaufte die Gemeinde ein schon bestehendes Gebäude, das sich an ihre Bedürfnisse anpassen ließ und seitdem als Gottesdienstraum und Gemeindehaus genutzt wird.

Die eigene Kirche stärkt das Wachstum der Gemeinde. "Wir mussten sogar schon neue Stühle kaufen, weil es einmal nicht reichte – wir waren knapp 40 Besucher!", steht in der neuesten E-Mail aus Garopaba.

Neue Kirche in Astana, Kasachstan

Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche in der kasachischen Hauptstadt Astana ist am 17. September 2017 eingeweiht worden. Bischof Juri Nowgorodow und dessen Stellvertreter Pastor Schanibek Batenow hatten zur Kirchenweihe eingeladen und leiteten den Gottesdienst. Der Neubau war notwendig geworden, weil das alte Bethaus in einem Gebiet der Stadt lag, in dem Hochhäuser entstehen sollen. Das GAW hat sich am Kauf des Grundstücks und am Bau der Kirche beteiligt.

Bischof Nowgorodow unterstrich, dass der Kirchenbau einen Neuanfang im Leben der multinationalen evangelisch-lutherischen Kirche Kasachstans darstelle und ein Symbol erfüllter Hoffnungen sei.

 

Waschmaschine für Kinderhospiz in Rumänien

„Im August haben wir die neue Waschmaschine im Kinderhospiz in Betrieb genommen. Sie wäscht fleißig ihre Programme und unsere Arbeit ist leichter geworden. Wir danken ganz, ganz herzlich für diese große Hilfe.“

Ortrun Rhein, Direktorin des Altenheims Dr. Carl Wolff und des im Jahr 2016 eröffneten ersten Kinderhospizes in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien

 

Deutschkurs in Leipzig

„Wir möchten uns ganz herzlich für den wunderbaren Empfang in Leipzig bedanken. Das GAW empfing uns mit offenen Türen. Die Studenten hatten nicht nur gemütliche Zimmer, sondern auch einen guten Freund, Pfarrer Enno Haaks, der uns bei allem half. Er gab uns die Möglichkeit, die Nikolaikirche zu besuchen und an einem Gottesdienst teilzunehmen. Diese Erfahrung im Franz-Rendtorff-Haus war für unsere Gruppe wichtig, weil uns das Zusammenleben miteinander verband.
Der Deutschkurs bei InterDaF ermöglichte uns tolle Erfahrungen sowie Kontakte für die Zukunft. Diese zwei Wochen waren sehr intensiv und wir konnten viele Ideen für unsere künftige Arbeit in Brasilien mitnehmen. Die Dozentinnen zeigten uns, dass im Unterricht alles möglich ist, wenn man gut plant. Wir lernten viel und hatten lustige und schöne Momente zusammen.
Vielen Dank für Ihre Mühe, unseren Aufenthalt in Deutschland und in Leipzig zu ermöglichen und so liebevoll vorzubereiten.“

Natana Leuck und Vitória Schaumlöffel Ribeiro, Studentinnen im 4. Jahrgang

 

Dach für das Mädcheninternat in Nueva Germania, Paraguay

tl_files/bilder/Echo/py-nueva_germania.jpgDas Dorf Nueva Germania in Paraguay liegt ca. 300 km von der Hauptstadt Asunción entfernt. Während des langjährigen Dienstes des Pfarrerehepaars Detlef und Annedore Venhaus entstanden dort sozial-diakonische Projekte für die gesamte Kommune: ein Hospital, ein Internat und eine Berufsschule. Die Einrichtungen waren für die Entwicklung der gesamten Region von großer Bedeutung.

Im Schülerinternat der Gemeinde wohnen während der Woche 20 Mädchen im Alter von vier bis 18 Jahren. Ohne diese Unterkunft könnten sie kaum die Schule besuchen, da sie weit verstreut über die Region leben. Im Internat erhalten sie sowohl Essen als auch Hilfe bei den Hausaufgaben und werden in ihrer Entwicklung gefördert.

Eine gründliche Reparatur des Daches war unerlässlich. Mit der Unterstützung der GAW-Frauenarbeit und eines Freundeskreises konnten auch die Räume des Internats und die Küche renoviert werden.

 

Weiterbildung für indigene Gemeinschaften in Brasilien

tl_files/bilder/Echo/GAWhilft_br-comin.jpgIm Dorf Itapuã nahmen 18 Frauen an einer Nähwerkstatt teil. COMIN organisiert solche Workshops in verschiedenen Guarani-Dörfern, um die traditionelle Guarani-Pädagogik wiederzubeleben, indem Mütter oder ältere Frauen das Handwerk ihren Töchtern beibringen. Willkommen sind auch andere Interessierte, die ihre eigene Kleidung ohne moderne Technologien, nur mit Nähgarn und Nadel, herstellen wollen. Bevorzugt sind Röcke und Kleider, die die Frauen mit großer Freude benutzen und so ihr Selbstwertgefühl stärken. COMIN sorgt für den Stoff und Nähutensilien. Die Gemeinden beteiligen sich durch tatkräftige Mitarbeit, stellen Mahlzeiten bereit und auch den Ort des Workshops. „Es sind Stunden der intensiven Freude und des Austausches, da an der Nähwerkstatt verschiedene Dörfer teilnehmen. Als Moderatorinnen in Itapuã beteiligten sich vier Frauen aus dem Dorf Estiva“, berichtet Renate Gierus, Koordinatorin des Missionswerks COMIN.

 

Fortbildung Ehrenamtlicher in der Diakonie, Serbien

tl_files/bilder/Echo/GAWhilft_serbien.jpgViele Projekte der Ökumenischen Hilfsorganisation EHO werden von Ehrenamtlichen in den Ortsgemeinden getragen. Diese mehr als 500 Freiwilligen sind sehr engagiert. Sie arbeiten in Suppenküchen, unterstützen alte und behinderte Menschen, kümmern sich um sozial benachteiligte Kinder und Familien usw. Maria Parnicki Projektleiterin bei der EHO: „Es ist sehr wichtig, dass wir diese Freiwilligen vernetzen und regelmäßig weiterbilden. Im Jahr 2015 haben wir schwerpunktmäßig Fortbildungen für diakonische Gruppen durchgeführt, die in ihren Gemeinden Kindergärten betreiben und mit Kindern in Alter zwischen 3 und 5 Jahren arbeiten. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung dieser Fortbildungen durch das GAW.“

 

Motorisierungshilfe in Bolivien

tl_files/bilder/Echo/bo_auto.jpgManchmal ist das öffentliche Verkehrssystem schlecht, oft genug sind die Wege lang und beschwerlich: durch tiefe Täler, über enorme Höhen, in der Regenzeit überflutete oder knietief aufgeweichte Pisten, in der Trockenzeit staubig und in den Anden vom Schnee bedeckt. Die Motorisierungshilfe des GAW wird in Bolivien deshalb für einfache und robuste Autos eingesetzt.
"Ohne die Hilfe des GAW würden wir unsere abgelegenen Gemeinden – sei es auf dem Altiplano in Bolivien oder in den Urwaldregionen des Landes – kaum erreichen können", schreibt der Kirchenpräsident der lutherischen Kirche Boliviens (IELB), Emilio Aslla Flores. „Ich danke dem GAW von ganzem Herzen für die Hilfe!“