Bäume pflanzen in Argentinien

„Crece Selva Misionera – Dschungel von Misiones, wachse!“ Unter diesem einladenden Projektnamen hat die diakonische Organisation „Hora de Obrar“ in Argentinien vor zwei Jahren begonnen, den Paranà-Wald in der Provinz Misiones – das Überbleibsel des einst mächtigen atlantischen Regenwaldes – mit einheimischen Bäumen zu bereichern.

Die Bäume werden vor allem an den Ufern von Flüssen und Bächen gepflanzt. Sie gehören bevorzugt zu Arten, die entweder Früchte tragen, Nutzholz liefern oder mit ihrer reichen Blütenpracht den Bienen Nahrung bieten. Dazu zählen Florettseidenbaum, Surinamkirsche und Baumstammkirsche, andere Bäume wie Guabiyu, Jacaranda, Cocú haben gar keine deutschen Namen. Die jeweiligen Pflanzaktionen werden von Workshops und Vorträgen begleitet. Zum Ende des Jahres 2021 waren von den 180 000 geplanten Bäumen rund 100 000 gepflanzt.

„Wir arbeiten mit Landwirten, mit Schulen, mit Kirchengemeinden und mit indigenen Gemeinschaften zusammen. Wir liefern die Setzlinge und erklären, wie man sie pflanzt und pflegt, damit sie gut gedeihen und zu Bäumen heranwachsen“, erklärt Romario Dohmann, Projektleiter des Aufforstungsprogramms. Bei „Crece Selva Misionera“ ist die Rolle der Gemeinschaft sehr wichtig. Es wird gemeinschaftlich gepflanzt, und die örtlichen Gemeinschaften kümmern sich auch später um die Bäume.

Zusammen mit Konfis will das GAW dafür sorgen, dass 12 000 Bäume gepflanzt werden können. „Diese 12 000 Bäume sind für uns sehr wichtig, nicht nur wegen des Klimas. Die Unterstützung vom GAW hat auch für unsere Gemeinden eine Symbolkraft. Wir hoffen, dass es für weitere Gemeindeglieder als Inspiration dient, sich an dem Projekt zu beteiligen“, schreibt Guido Forsthuber aus dem Team Hora de Obrar.

Helfen Sie mit, die Bäume zu kaufen. Ein Baum kostet rund 1,50 Euro.

Das Projekt ist ein Teil der GAW-Konfigabe 2022.