Bundesrepublik Deutschland
Partnerkirche des Gustav-Adolf-Werks

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
18 566 000 Gemeindeglieder, 20 Landeskirchen
Kirchenamt:
Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover
Tel.: 05 11. 27 96-0
E-Mail: info@ekd.de
Vorsitzende des Rates der EKD:
Bischöfin Kirsten Fehrs
Vorsitzende der Synode der EKD:
Anna-Nicole Heinrich
Internet: www.ekd.de
Die Evangelische Kirche in Deutschland ist der Zusammenschluss von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. Das Gustav-Adolf-Werk e.V. ist das Diasporawerk der EKD. Die Unterstützung von Projekten der innerdeutschen Diaspora erfolgt im engen Kontakt mit den Hauptgruppen des GAW in den Landeskirchen.
Die Evangelische Kirche in Deutschland ist der Zusammenschluss von 20 Lutherischen, Reformierten und Unierten Landeskirchen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeskirche hat ihren Ursprung im Zeitalter der Reformation, als die protestantischen Landesherren in ihren Territorien das kirchliche Leben neu ordneten und dabei das lutherische oder das reformierte Bekenntnis zugrunde legten. Die evangelisch-unierten Landeskirchen gehen zum Teil auf einen Zusammenschluss von lutherischen und reformierten Gemeinden bzw. Gebieten unter der Führung Preußens seit 1817 zurück. Obwohl die organisatorische Verflechtung von Staat und Kirche 1918 entfiel, blieb das landeskirchliche Prinzip weiterhin für den deutschen Protestantismus bestimmend.
Die ersten Schritte für einen gesamtkirchlichen Zusammenschluss führten 1922 zur Gründung des Deutschen Evangelischen Kirchenbundes. 1933 sollten die evangelischen Kirchen wie alle anderen Organisationen in einer zentralistischen Reichskirche gleichgeschaltet werden, was aufgrund des energischen Widerstands aus den Landeskirchen von Württemberg, Bayern und Hannover sowie der Bekennenden Kirche letztlich nicht gelang.
Die EKD in ihrer jetzigen Gestalt wurde im Sommer 1945 gegründet. 1969 musste die Kirchenstruktur der politischen Entwicklung angepasst werden. Die EKD blieb auf Westdeutschland beschränkt; die Kirchen in der DDR schlossen sich zum Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR zusammen. Die Zweiteilung konnte mit der politischen Vereinigung 1991 beendet werden. Rechtlich und in der Gestaltung des kirchlichen Lebens sind die Landeskirchen nach wie vor selbstständig.
Die EKD ist Mitglied der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.