Aktuelles

Nach Überschwemmungen in Brasilien: Nothilfe für Partnerkirche

Nach den Überschwemmungen in Brasilien sind über zwei Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen sind. Mehr als 650.000 Menschen haben ihre Häuser oder Wohnungen verloren.

Inzwischen fließt das Wasser langsam wieder ab. Dadurch werden die großen Zerstörungen sichtbar.

Auch in der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (EKLBB) sind zahlreiche Menschen betroffen; viele Kirchen, Gemeindezentren und Pfarrhäuser wurden überflutet.

Das GAW bittet um Spenden für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul.

Spendenkonto: GAW Kurhessen-Waldeck
Evangelische Bank Kassel
IBAN DE81 5206 0410 0000 800 058
Stichwort: Nothilfe

Konfirmandengabe

Vielerorts ist es eine gute Tradition, zur Konfirmation nicht nur auf die eigene Gemeinde, auf die eigene Familie zu schauen, sondern den Blick zu weiten und auf Menschen zu richten, die in Not sind. Damit soll zum Ausdruck kommen, dass keiner für sich allein lebt, dass Gemeinschaft und Solidarität wichtige Grundpfeiler eines gelingenden Lebens sind.

Weitere Informationen zur Konfirmandengabe 2024


Jetzt spenden: Glaubensgeschwister in Brasilien brauchen Hilfe

Starke Regenfälle seit Ende April ließen die Flüsse im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul über die Ufer treten. Weite Teile des Bundesstaates wurden überflutet. Es ist eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des Landes. In den Gebäuden der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (EKLBB) ist das Mobiliar schwer beschädigt oder unbrauchbar geworden. Kirchenbänke, Stühle, Gesangbücher und Bibeln sind zerstört. In Pfarrhäusern sind Kirchenregister über Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen verloren gegangen. Viele Menschen sind traumatisiert. Manche Gemeindeglieder haben alles verloren.

Mit Ihrer Spende hilft das GAW der lutherischen Kirche Brasiliens vor Ort wirksam sein zu können und Not zu lindern.

Herzlich willkommen!

Willkommen auf der Internetseite des Gustav-Adolf-Werkes Kurhessen-Waldeck

Der Vorstand des GAW Kurhessen-Waldeck (Foto: medio.tv/schauderna)

Das Gustav-Adolf-Werk der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck e.V. ist dem Leitbild des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland verpflichtet und unterstützt in jährlich wechselnden Projekten evangelische Diasporagemeinden in Deutschland und weltweit.

  • Wir helfen
  • Wir knüpfen Beziehungen
  • Wir pflegen Kontakte
  • Wir unterstützen Projekte
  • Wir stärken evangelische Minderheiten

Aus dem GAW und seinen Partnerkirchen

Die schweren Regenfälle, die Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens seit letzter Woche trafen, haben bislang über 85 Todesopfer gefordert. Der Guaíba-See hat einen historischen Höchststand von fünf Metern erreicht - vier Meter über dem normalen Pegelstand. Über 201.500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, von ihnen sind 50.000 in Notunterkünften untergekommen. 134 Menschen werden noch in den Fluten vermisst (Quelle: brasilianischer Zivilschutz vom 6. Mai). In der Hauptstadt der Region Porto Alegre steht der Flughafen unter Wasser und ist bis Ende Mai für den Flugverkehr zunächst gesperrt. Die Regierung von Rio Grande do Sul schätzt, dass 1,1 Millionen Menschen von dem extremen Wetterereignis betroffen sind.

Auch die lutherische Kirche (ELKBB) ist schwer von dem Hochwasser betroffen: 385 der 497 Gemeinden des Bundesstaates haben bislang Schäden zu verzeichnen; die Zentrale der Kirchenleitung in Porto Alegre mit der großen lutherischen Kirche ist zum Glück nicht betroffen, da sie auf einem Hügel liegt, aber auf Grund des Stromausfalls und dass Mitarbeitende ebenfalls betroffen sind, kann von dort derzeit nicht gearbeitet werden.

Die Situation in São Leopoldo, wo sich mit dem sog. Spiegelberg eines der Zentren der lutherischen Kirche befindet, ist ebenfalls angespannt. Der Pegelstand des Rio dos Sinos liegt extrem hoch. Man schätzt, dass in der Stadt rund 100.000 Menschen ihre Häuser verlassen mussten. Im Stadtzentrum stehen die lutherische Kirche und weitere Gemeindegebäude unter Wasser.

Das GAW wird der lutherischen Kirche Brasiliens helfen, um Not zu lindern und bittet dafür um Hilfe:

Spendenkonto:
GAW bei der KD-Bank
IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11, BIC: GENODED1DKD (KD-Bank)
Stichwort: Nothilfe

„Es gab im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Brasilien seit vergangenem Sonntag massive Regenfälle. Es steht so viel unter Wasser. In Porto Alegre sind alle Brücken gesperrt. Der Flughafen hat seinen Verkehr eingestellt. Es ist das höchste Hochwasser seit 1941. Alles ist chaotisch. Über 30.000 Menschen müssen notdürftig untergebracht werden,“ berichtet der stellvertretende Kirchenpräsident der lutherischen Kirche in Brasilien Odair Braun.

Das extreme Wetterereignis, das den Bundesstaat Anfang der Woche heimgesucht hat, hat bisher 56 Menschen das Leben gekostet. Viele Orte in der Region sind betroffen. Nach wie vor werden Menschen vermisst.

Das Taquari-Tal in Rio Grande do Sul ist besonders betroffen. Die Region ist in Deutschland auch wegen ihrer Migrationsgeschichte bekannt: Im 19. Jahrhundert wanderten Deutsche in die Gegend aus. Ihre Nachfahren sind heute Mitglieder der lutherischen Kirche in Brasilien (IECLB).

Die Region war bereits im vergangenen September von Unwettern und Überschwemmungen betroffen. Damals starben mindestens 42 Menschen.

„Wir bitten Gott um Hilfe! Gleichzeitig beteiligen wir uns an der Hilfe für die Notleidenden und bitten unsere Partner wie das GAW um Hilfe", schreibt Odair Braun.

Das GAW wird der lutherischen Kirche Brasiliens helfen, um Not zu lindern und bittet dafür um Hilfe:

Spendenkonto:
GAW bei der KD-Bank
IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11, BIC: GENODED1DKD (KD-Bank)
Stichwort: Nothilfe

Lesenswertes

Am Sonntag, 18. Februar, um 10 Uhr eröffnen die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in der evangelischen Christuskirche Kassel-Bad Wilhelmshöhe die diesjährige Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“.

Sarah Münch (Mitarbeiterin für Frauenarbeit im GAW), Merike Schümers-Paas (estnisch-deutsche Pfarrerin in Kurhessen-Waldeck) und Vorsitzende Inge Rühl (Vorsitzende des GAW Frauenarbeit) stellten Infomaterial für das Jahresprojekt vor.

Auf der Jahrestagung der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk (GAW) vom 2. – 4. Februar 2024 wurde das Jahresprojekt feierlich eröffnet.

Vorstand des GAW Kurhessen-Waldeck (v.l.): Pfarrerin Elisa Schneider, Jochen Emde, Thorsten Gerhold, Pfarrer Thomas Dilger, Ulrike Combé-von Nathusius, Pfarrerin Christina Schnepel, Inge Rühl.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung war einer der Schwerpunkte die Situation der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgisistan. Bischof Alfred Eichholz war aus dem zentralasiatischen Land nach Kassel ins Haus der Kirche gekommen, um zu berichten. Weitere Themen war die Finanzlage des evangelischen Hilfswerks und die Jahresprojekte 2024.


Projektförderung – Aktuell

Exemplarisch für die zahlreichen Projekte des GAW stellen wir Ihnen die Konfirmandengabe vor, die wir als Jahresprojekte für 2024 gewählt haben. Die Konfirmandengabe ist eine Spendenaktion, mit der jedes Jahr benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Gott, reich mir deine Hand!“

Brasilien: Solardächer für Kirchen und Gemeindehäuser

Viele Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien möchten Solaranlagen auf ihren Dächern installieren und so zur Energiewende und zum Schutz unserer Erde beitragen. Und auch um Stromkosten zu sparen. Mit der GAW-Konfirmandengabe unterstützen wir die Gemeinden dabei.

„Mit meiner Kirchengemeinde arbeite ich an einem wichtigen Projekt:
Wir möchten eine Solaranlage auf das Dach unser Kirche bringen.
Damit könnten wir klimafreundlich Strom erzeugen.
Ich finde, dass wir uns engagieren müssen, um unseren Planeten zu schützen.“
(Leon aus der lutherischen Gemeinde Bom Retiro do Sul, 16 Jahre)

Die Erwachsenen unterstützen die Jugendlichen: „Unsere Gemeinde ist klein und hat nicht viel Geld.
Trotzdem möchten wir nachhaltig und verantwortungsvoll mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen“, sagt André D. Müller, Pfarrer von Leons Gemeinde.
Außerdem wird die Anlage helfen, Stromkosten zu sparen.

Video zur GAW-Konfigabe Brasilien 2024

Flyer zur GAW-Konfigabe 2024

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Unterstützen Sie den Ausbau von Solardächern auf Kirchen in Brasilien mit Ihrer Spende!

GAW Spendenkonto:
Evangelische Bank Kassel
IBAN: DE81 5206 0410 0000 8000 58 · BIC: GENODEF1EK1
Bankverbindung: Evangelische Bank eG
Kennwort: Konfigabe 2024 – Brasilien

Ukraine: Schulsachen und Kleidung für bedürftige Kinder

Viele Menschen haben wegen des Krieges die Ukraine verlassen.
Zurückgeblieben sind die, die sich eine Flucht nicht leisten können:
Familien mit Kindern, Menschen mit Beeinträchtigungen, Waisen, Alte.
Der Krieg macht es diesen ohnehin bedürftigen Menschen schwer zu überleben.
Die Reformierte Kirche in Transkarpatien (Westukraine) hilft bedürftigen Menschen.
Darunter sind viele Familien mit Kindern. Die Kirche verteilt Lebensmittel, Kleidung und Medikamente.
Mit der Unterstützung durch die GAW-Konfirmandengabe möchte die Kirche 900 Kindern in der Westukraine Schulmaterial für ein Schuljahr zur Verfügung stellen.
Außerdem soll für 85 Kinder mit Beeinträchtigungen passende Kleidung gekauft werden.

Video zur GAW-Konfigabe Ukraine 2024

Flyer zur GAW-Konfigabe 2024

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„Was wir im Moment beobachten, ist deprimierend.
Viele Familien können kaum noch überleben.
Besonders Familien mit nur einem Elternteil oder Familien,
wo Kinder mit Behinderung aufwachsen. Wir versuchen, ihnen Halt zu geben und für sie da zu sein.“
(Sándor Zán Fábián, Bischof der Reformierten Kirche in Transkarpatien)

Helfen Sie benachteiligten Kindern in der Ukraine mit einer Spende für Kleidung und Schulmaterial!

GAW Spendenkonto:
Evangelische Bank Kassel
IBAN: DE81 5206 0410 0000 8000 58 · BIC: GENODEF1EK1
Bankverbindung: Evangelische Bank eG
Kennwort: Konfigabe 2024 – Ukraine

Jahresprojekt der Frauenarbeit 2024 – Estland, Lettland, Litauen
„Einander tragen mit Herz und Hand“

Im diesjährigen Jahresprojekt in Estland, Lettland und Litauen geht es vor allem um Frauen, die in Krisensituationen stecken und sich überfordert fühlen.
Denn meist sind es die Mütter, die die Hauptlast der Sorge für das Kind tragen. Das Frauenkrisenzentrum der Diakonie in Litauen oder die Psychosoziale Beratung für Frauen der Kirche in Estland bieten Ihnen professionelle Hilfe. In Lettland können Waisenkinder in einem „Familiendorf“ eine liebevolle Gemeinschaft und eine tragende Familie finden.

„Einander tragen mit Herz und Hand“ ist das Motto des Jahresprojektes der Frauenarbeit. Es stammt – zwar nicht wortwörtlich, aber sinngemäß – aus dem Lied „Einander brauchen“ des Theologen Okko Herlyn. Ein Lied als Motto für drei Länder, in denen die Musik den Menschen Kraft gibt, in denen das gemeinsame Singen durch die Singende Revolution in die Freiheit führte.

Mit Herz und Hand – mit Glauben und professionellem Wissen – helfen die diakonischen Projekte der Evangelischen Kirchen in Estland, Lettland und Litauen Frauen und Kindern, sich getragen zu fühlen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können.
Wir bitten Sie herzlich um Ihre Spende für diese Arbeit!

Weitere Informationen zum Jahresprojekt der Frauenarbeit finden Sie im Materialheft

Flyer zum Jahresprojekt


Spendenkonto der Frauenarbeit im GAW Kurhessen-Waldeck
Evangelische Kreditgenossenschaft
IBAN: DE 94 5206 0410 0000 800 600
BIC: GENODEF1 EK1
Kennwort: Jahresprojekt der Frauenarbeit 2024


Ansprechpartnerin:
Inge Rühl
Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Frauenarbeit im GAW der Evangelischen Kirche in Deutschland
Vorsitzende Frauenarbeit im GAW Kurhessen-Waldeck
Kontakt: inge-ruehl@t-online.de