Titelmotiv des Jahresprojekts der GAW-Frauenarbeit

Jahresprojekt 2016

Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig

Wir helfen in Bolivien und Kolumbien:

In Bolivien und Kolumbien gibt es viele Gründe, die Heimat zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Politische und religiöse Verfolgung, aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben führen dazu, dass die Ärmsten der Gesellschaft zu Flüchtlingen im eigenen Land werden und unter schwierigsten Bedingungen leben müssen.Die beiden GAW-Partnerkirchen in diesen Ländern unterstützen diese Menschen in verschiedenen Projekten.

„Manos Emprendadores“ – Zusammenarbeit für ein besseres Leben

In den bolivianischen Großstädten El Alto und Santa Cruz leben viele ehemalige Bäuerinnen ohne Arbeit und in beständiger Sorge, sich und ihre Kinder nicht ernähren zu können. Das Projekt „Manos Emprendadores“ hilft ihren Familien, den Zugang zu gesunder und preiswerter Nahrung zu erhalten und kleine Einkommen zu erzielen. In klimatisch angepassten Gewächshäusern, in Backstuben und in einer Nähwerkstatt können sich die Frauen und Jugendlichen mit Gemüse, Backwaren und Näharbeiten selbst versorgen und einen Teil ihrer Produkte auf den lokalen Märkten verkaufen. Den Bau der Gewächshäuser koordiniert die Bolivianische Evangelisch-Lutherische Kirche. Neben dem Baumaterial stellt sie auch das Saatgut bereit.

Menschrechtsarbeit bei den Kogi

Die christlichen Kogi in Kolumbien, eine Gruppe von ca. 300 Menschen, wurden aus religiösen Gründen durch ihren Stamm vertrieben. Auch auf ihrem neuen Land stehen sie immer wieder unter dem Druck der Großindustrie und ihres Stammes. Evangelisch-Lutherische Kirche in Kolumbien unterstützt die christlichen Kogi durch Seelsorge, Alphabetisierungsprojekte, Schulungen und Bibelübersetzungen.

Ausbildung und Beratung der Frauen

Die lutherische Kirche in Kolumbien ist eine Kirche der Armen und Indigenen. Die Mehrheit der Gemeindeglieder sind Frauen, die oft durch die Folgen des Bürgerkriegs gezwungen sind, ihr Leben an einem neuen Ort und mit geringem Einkommen wieder aufzubauen. Ihre berufliche und gesundheitliche Situation soll durch Schulungen und Workshops verbessert werden. Zudem wird die Kirche einen Sozialfonds und ein Frauenhaus einrichten.

 

Diese sozialdiakonischen Projekte, verschiedene Kleinprojekte sowie den Stipendienfonds des GAW möchte die Frauenarbeit mit insgesamt 95 000 Euro fördern. Wir bitten herzlich um Ihre Spende!

Mit Ihrer Spende helfen Sie, die Lebenssituation von Menschen, die zu Flüchtlingen im eigenen Land geworden sind, nachhaltig zu verbessern.

 

Spendenkonto:

KD-Bank

IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11
BIC: GENODED1DKD

Kennwort: "Jahresprojekt 2016 der Frauenarbeit"