Projekt des Monats Juni 2016

Kleiner dunkelhäutiger Junge trinkt am Wasserhahn

„Gott sagt mir, dass er bei mir ist“ – Kindergabe des GAW 2016

Schwere Wirtschaftskrise in Venezuela:
Die evangelische Gemeinde in Valencia kämpft um das Überleben des Kinderheims „Casa Hogar“

„Ich musste vier Stunden warten, bis wir wieder Strom hatten, um diese Mail zu schicken“, schreibt Gerardo Hands, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Valencia (Venezuela). „Gestern hatten wir innerhalb von acht Stunden sieben Stromunterbrechungen.“

Pfarrer Hands weiß nicht, wie es weiter geht – nur dass es noch schwieriger werden wird. Der Alltag in Venezuela ist unberechenbar und extrem beschwerlich geworden. Durch die Inflation ist das Geld beinahe wertlos. Das Pfarrergehalt von Gerado Hands beträgt umgerechnet nur noch 45 Euro – zu kaufen gibt es trotzdem kaum etwas. Als Pfarrer in Valencia ist Gerardo Hands nicht nur für sich und seine Familie verantwortlich, sondern auch für die Gemeinde und ihre diakonischen Einrichtungen. In einer Zeit, in der die Wirtschaft des Landes zusammenbricht, ist das eine große Last.

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    Die Jungen helfen, im Garten
    des Kinderheims Gemüse
    anzubauen.

„Das wichtigste ist für mich momentan das Essen für die zwölf Kinder in unserem Kinderheim Casa Hogar“, betont Pfarrer Hands. Doch wie soll er das Essen besorgen, wenn Läden geplündert sind und internationale Getränkekonzerne ihre Produktion im Land einstellen, weil es keine Rohstoffe gibt?

Im Mai konnte er mit Unterstützung des GAW Lebensmittel im Ausland kaufen. Aber wie wird es im Juni sein? Ganz dringend ist es außerdem, einen Brunnen für das Kinderheim zu bauen, damit zumindest die Versorgung mit Wasser gesichert ist, zum Trinken, zum Kochen und zum Waschen.

„Gott sagt mir, dass er bei mir ist“ lautet der Titel der GAW-Kindergabe 2016. Diese Zusage schenkt den Kindern im Kinderheim und Pfarrer Hands Hoffnung in der aktuellen Situation.

Mit Ihrer Spende helfen Sie dem Kinderheim „Casa Hogar“ zu überleben!

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