Projekt des Monats Dezember 2014

tl_files/bilder/Projektbilder/00 el alto el sinai.jpgHalt geben für junge indigene Migranten in Bolivien

Viele junge Aymara und Quechua ziehen aus Bergdörfern in die Städte, weil sie sich dort eine bessere Zukunft, Schulbildung und eine Arbeit erhoffen. Schnell zerschellen diese Träume an der Realität. Die lutherische Gemeinde „El Sinai“ in El Alto hilft den jungen Menschen, sich in der Großstadt zu orientieren, bietet ihnen eine Heimat und eine Basis für den weiteren Weg.
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Das GAW stiftet Gemeinschaft unter Schwestern und Brüdern

tl_files/bilder/Testimonials/bischof bohl 290.jpgDas Gustav-Adolf-Werk versteht sich als eine Dienstgemeinschaft in der Bezeugung des Evangeliums in Wort und Tat. Es verbindet Christinnen und Christen der evangelischen Konfession miteinander über trennende Grenzen hinweg. Es stiftet eine Gemeinschaft unter Schwestern und Brüdern, in der die Lasten geteilt werden. Der Vorrang der, wie Paulus im Galaterbrief (6,10) schreibt, Glaubensgenossen vor all den anderen, die einer guten Tat bedürftig sind, ist in unserer Welt wichtig. Dafür gibt es gute Gründe. Gerade angesichts der nahezu unüberschaubaren Vielfalt der Kulturen, der Konflikte und der Gefährdungen in der globalisierten Welt sollten wir das stärken, was uns und unsere Konfession unterscheidet von all den anderen; was unverwechselbar unser Eigenes ist. Respektvoll sehen wir in ökumenischem Geist auf die anderen und auf die Reichtümer des Glaubens, die sie bewahren. Wir suchen ihre Nähe.
Für unseren Teil wollen wir die evangelische Freiheit fröhlich und zuversichtlich bezeugen und stärken, denn aus ihr leben wir. Das Gustav-Adolf-Werk hilft uns mit seinem Dienst dabei.
Jochen Bohl, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und
stellvertretender Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

 

Weihnachtsspenden 2014

tl_files/bilder/Motivfotos fuer Seiten/grenzenlose weihnachtsfreude kl.jpgZwei GAW-Hauptgruppen bitten auch in diesem Jahr um Spenden für ihre Weihnachtsaktionen. Das GAW Baden sammelt für „Grenzenlose Weihnachtsfreude“ in der Nachmittagsschule für Romakinder in Debrecen, Ungarn. Das GAW Sachsen beschenkt mit der Aktion „Freude, die ankommt“ Kinder aus sozial benachteiligten Familien in Orăștie/Broos in Rumänien mit Geschenken, die vor Ort gepackt werden.

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GAW-Weihnachtskarte 2014

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Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine GAW-Weihnachtkarte. Sie zeigt einen Ausschnitt aus dem Altarbild der evangelisch-lutherischen Christuskirche im sibirischen Omsk. Die Klappkarte vom Format DIN A6 kostet 0,50 € (zzgl. Versandkosten) und kann bestellt werden unter: verlag@gustav-dolf-werk.de.

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Edith Müthel: An Gottes Hand

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Eine deutsch-russische Lebensgeschichte

Edith Müthel erlebt früh, was es bedeutet, Tochter eines Volksfeindes zu sein. Für die Pfarrerstochter beginnen mit der Verhaftung des Vaters Jahre der Angst und Verzweiflung. Wie viele Millionen Menschen leidet sie unter dem Terror Stalins. Zusammen mit ihrer Mutter und den Geschwistern wird Edith aus ihrem Heimatdorf an der Wolga nach Sibirien deportiert. Kälte und Hunger, schwerste Arbeit, Willkür und Diskriminierung prägen seither ihr Leben. Doch sie gibt nicht auf. Die Sorge um ihre Familie und der tiefe Glaube an Gott lassen sie alle Widrigkeiten aushalten. Nach Stalins Tod kann Edith mit ihrem Mann in St. Petersburg (Leningrad) ein neues Leben anfangen. Hier findet sie während der Perestroika in der wiedergegründeten evangelischen Gemeinde Geborgenheit und gute Freunde – auch über Ländergrenzen hinweg.

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Evangelische Diaspora 2014

tl_files/bilder/Buecher/Diaspora14Andenstaaten.jpgThemenschwerpunkt: Andenstaaten

Das Jahrbuch 2014 des GAW fokussiert evangelische Kirchen in den andinen Staaten Südamerikas. Es geht aktuellen Fragen nach wie: Welche Rolle spielen die Kirchen im Friedensprozess in Kolumbien? Wie sind evangelische Kirchen in südamerikanischen Ländern entstanden, die keine klassischen „Einwanderungsländer“ waren?  Wie begegnen die Kirchen aktuellen politischen und sozialen Herausforderungen? Welchen Stellenwert haben diese kleinen Kirchen überhaupt? Wie ist die ökumenische Situation?
Berichte aus: Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und Bolivien.

Autoren: Beatrice del Campo, Emilio Flores, Patricia Cuyatti, Hanna Schramm u.a.

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