Projekt des Monats Mai 2013

tl_files/bilder/Galeriefotos/Leipzig forum thomanum/01 forum thomanum.jpgGrundschule forum thomanum in Leipzig, Deutschland

Die ersten Jahre nach der Gründung sind für eine private Schule wirtschaftlich sehr schwer, denn die Träger müssen alle Kosten selbst aufbringen. Im Falle der evangelischen Grundschule forum thomanum kommt noch ein Erschwernis dazu: Die Schule muss um ein Grundstück kämpfen, das ihr vor fünf Jahren zugesagt worden war.

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Auf Größe kommt es nicht an

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Mich fasziniert immer wieder, wie aus diesem kleinen Ort Wittenberg eine Bewegung in alle Welt hinausgegangen ist. Auf allen Kontinenten gibt es heute lutherische Gemeinden. Manches Mal sind sie Minderheit, klein, aber nicht verzagt. Und was ein Minderheitenstatus bedeutet, erfährt die Kirche dort, wo die Wiege der Reformation stand, sehr direkt. Aber wie sagte Martin Luther: „Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehn, liegt unter dem Kreuze.“ Auf Größe kommt es nicht an, sondern auf Glaubwürdigkeit!

Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann,
Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017
Foto: © Monika Lawrenz

Postkartenserie "Reformation und Toleranz"

tl_files/bilder/Postkarten und Plakate/Karte_Toleranz_Rom.jpgDie Kartenserie des GAW zum Toleranzjahr zeigt Motive aus drei Kirchen, die jeweils auf eigene Art Zeugen einer wechselvollen (Toleranz-)Geschichte sind. Christus Pantokrator ist im Original im Apsisgewölbe der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche in Rom, Italien, zu sehen, die Wandmalerei mit Engeln in der Friedenskirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ in Świdnica/Schweidnitz, Polen, und die Taube an der Decke der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Karlshuld, Deutschland. Auf der Rückseite der Karte werden die Kirchen kurz in Bild und Wort vorgestellt.

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Materialien zum Schulanfängergottesdienst 2013

tl_files/bilder/Logo Tueten.jpg„Du tust mir kund den Weg zum Leben“ (Psalm 16,11) ist das Motto des Schulanfängergottesdienstes 2013. Die Arbeitsgemeinschaft der Frauenarbeit im GAW hat dazu eine Arbeitshilfe herausgegeben. Der Gottesdienstentwurf und die Predigt stammen von Pfarrerin Eva Fitschen.

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Edith Müthel: An Gottes Hand

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Eine deutsch-russische Lebensgeschichte

Edith Müthel erlebt früh, was es bedeutet, Tochter eines Volksfeindes zu sein. Für die Pfarrerstochter beginnen mit der Verhaftung des Vaters Jahre der Angst und Verzweiflung. Wie viele Millionen Menschen leidet sie unter dem Terror Stalins. Zusammen mit ihrer Mutter und den Geschwistern wird Edith aus ihrem Heimatdorf an der Wolga nach Sibirien deportiert. Kälte und Hunger, schwerste Arbeit, Willkür und Diskriminierung prägen seither ihr Leben. Doch sie gibt nicht auf. Die Sorge um ihre Familie und der tiefe Glaube an Gott lassen sie alle Widrigkeiten aushalten. Nach Stalins Tod kann Edith mit ihrem Mann in St. Petersburg (Leningrad) ein neues Leben anfangen. Hier findet sie während der Perestroika in der wiedergegründeten evangelischen Gemeinde Geborgenheit und gute Freunde – auch über Ländergrenzen hinweg.

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