Projekt des Monats Januar 2018

Haus des Friedens

Ein Ort für Gebete und Friedensarbeit in Medellin, Kolumbien

„Unsere Kirche soll ein Haus des Friedens sein“, betont Pastor John Hernandez von der lutherischen Emmausgemeinde in Medellin immer wieder. Im kolumbianischen Bürgerkrieg ist Medellin ein Synonym für die Gewalt zwischen den unterschiedlichen Konfliktparteien geworden. Ausgerechnet hier will John mit seiner kleinen Gemeinde dazu beitragen, dass der Frieden in Kolumbien eine Chance hat.

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Wichtige öffentliche Rolle der Minderheiten

Wie gut, dass es das Gustav-Adolf-Werk und seine vielen Freunde gibt. Gerade heute, wo sich ethnische, religiöse, konfessionelle und nationale Identitäten stark von Abgrenzungen oder sogar Feindbildern zu nähren scheinen, sind die Erfahrungen dieses Diasporawerkes von kaum zu überschätzender Bedeutung. Seit mehr als 185 Jahren widmen sich hier Menschen der Aufgabe, evangelische Minderheiten in Europa, Lateinamerika, Zentralasien oder im Nahen Osten zu stärken. Als protestantische Minderheiten kommt diesen Partnerkirchen eine oftmals schwierige, dennoch umso wichtigere öffentliche Rolle zu.
Das Zeugnis des Evangeliums verdankt sich niemals Mehrheiten, sondern jeder Frau und jedem Mann, jedem Kind und Jugendlichen, die mit Freude und Selbstbewusstsein zu ihrem Glauben stehen. Hier gibt es für mich von den Diasporakirchen viel für unsere eigene kirchliche Situation zu lernen.

Petra Bosse-Huber, Leiterin der Hauptabteilung Ökumene und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, Vizepräsidentin und Bischöfin des Kirchenamtes der EKD

Hilf mir vor meinen Verfolgern!

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An der Seite bedrohter evangelischer Christen in Syrien

Das Themenheft nimmt die Entstehung und die aktuelle Situation evangelischer Gemeinden in Syrien in den Blick und verleiht diesen Christen eine Stimme. Weitere Beiträge stellen den Kontext zu historischen Zusammenhängen her, der notwendig ist, um aktuelle Verwerfungen in der Region besser zu verstehen.

Mit Beiträgen von Martin Tamcke, Karin Leukefeld, Haroutune Selimian, Najla Kassab, Joseph Kassab, Uta Zeuge-Buberl, Katja Dorothea Buck u.a.

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Wir wollen keinen anderen Pfarrer!

Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland

Am 16. November 1967 wird Laine Villenthal als erste Frau in Estland und in der gesamten Sowjetunion ordiniert. Der Weg bis dahin ist steinig: Der Zweite Weltkrieg und die sowjetische Okkupation ihrer Heimat durchkreuzen immer wieder ihre Lebensentwürfe. In dem sozialistischen Land gilt die Kirche als Staatsfeind. Doch Laine Villenthal lässt sich nicht beirren.

Packende Autobiografie einer wichtigen Zeitzeugin.

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