Nachrichten aus unseren Projekten

Neue Kirche in Astana, Kasachstan

Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche in der kasachischen Hauptstadt Astana ist am 17. September 2017 eingeweiht worden. Bischof Juri Nowgorodow und dessen Stellvertreter Pastor Schanibek Batenow hatten zur Kirchenweihe eingeladen und leiteten den Gottesdienst. Der Neubau war notwendig geworden, weil das alte Bethaus in einem Gebiet der Stadt lag, in dem Hochhäuser entstehen sollen. Das GAW hat sich am Kauf des Grundstücks und am Bau der Kirche beteiligt.

Bischof Nowgorodow unterstrich, dass der Kirchenbau einen Neuanfang im Leben der multinationalen evangelisch-lutherischen Kirche Kasachstans darstelle und ein Symbol erfüllter Hoffnungen sei.

(Projektkataloge 2012 und 2016)

Waschmaschine für Kinderhospiz in Rumänien

„Im August haben wir die neue Waschmaschine im Kinderhospiz in Betrieb genommen. Sie wäscht fleißig ihre Programme und unsere Arbeit ist leichter geworden. Wir danken ganz, ganz herzlich für diese große Hilfe.“

Ortrun Rhein, Direktorin des Altenheims Dr. Carl Wolff und des im Jahr 2016 eröffneten ersten Kinderhospizes in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien

(GAW-Frauenarbeit)

Deutschkurs in Leipzig

„Wir möchten uns ganz herzlich für den wunderbaren Empfang in Leipzig bedanken. Das GAW empfing uns mit offenen Türen. Die Studenten hatten nicht nur gemütliche Zimmer, sondern auch einen guten Freund, Pfarrer Enno Haaks, der uns bei allem half. Er gab uns die Möglichkeit, die Nikolaikirche zu besuchen und an einem Gottesdienst teilzunehmen. Diese Erfahrung im Franz-Rendtorff-Haus war für unsere Gruppe wichtig, weil uns das Zusammenleben miteinander verband.
Der Deutschkurs bei InterDaF ermöglichte uns tolle Erfahrungen sowie Kontakte für die Zukunft. Diese zwei Wochen waren sehr intensiv und wir konnten viele Ideen für unsere künftige Arbeit in Brasilien mitnehmen. Die Dozentinnen zeigten uns, dass im Unterricht alles möglich ist, wenn man gut plant. Wir lernten viel und hatten lustige und schöne Momente zusammen.
Vielen Dank für Ihre Mühe, unseren Aufenthalt in Deutschland und in Leipzig zu ermöglichen und so liebevoll vorzubereiten.“

Natana Leuck und Vitória Schaumlöffel Ribeiro, Studentinnen im 4. Jahrgang

(Studien- und Stipendienfonds)

Dach für das Mädcheninternat in Nueva Germania, Paraguay

tl_files/bilder/Echo/py-nueva_germania.jpgDas Dorf Nueva Germania in Paraguay liegt ca. 300 km von der Hauptstadt Asunción entfernt. Während des langjährigen Dienstes des Pfarrerehepaars Detlef und Annedore Venhaus entstanden dort sozial-diakonische Projekte für die gesamte Kommune: ein Hospital, ein Internat und eine Berufsschule. Die Einrichtungen waren für die Entwicklung der gesamten Region von großer Bedeutung.

Im Schülerinternat der Gemeinde wohnen während der Woche 20 Mädchen im Alter von vier bis 18 Jahren. Ohne diese Unterkunft könnten sie kaum die Schule besuchen, da sie weit verstreut über die Region leben. Im Internat erhalten sie sowohl Essen als auch Hilfe bei den Hausaufgaben und werden in ihrer Entwicklung gefördert.

Eine gründliche Reparatur des Daches war unerlässlich. Mit der Unterstützung der GAW-Frauenarbeit und eines Freundeskreises konnten auch die Räume des Internats und die Küche renoviert werden.

(Projektkatalog 2012)

Schulspielplatz in Berlin

tl_files/bilder/Echo/de-berlin-buch.jpgDie Übergabe des Seilkletterspielgeräts (auch „Kletterspinne“ genannt)  an Kinder war der krönende Abschluss des Frühlingsfests in der Evangelischen Schule Buch. Neben einer Unterstützung des GAW haben viele Aktionen wie Sponsorenlauf und Kuchenbasar zur Finanzierung beigetragen. „Wir möchten uns sehr herzlich für die großzügige Spende danken. Unser Dank schließt natürlich auch die Freude der Kinder mit ein, die das Spielgerät täglich nutzen und darauf herumklettern“, schreibt Rainer Rohde, Vorsitzender des Evangelischen Schulvereins Berlin-Buch e.V.

(Projektkatalog 2016)

Weiterbildung für indigene Gemeinschaften in Brasilien

tl_files/bilder/Echo/GAWhilft_br-comin.jpgIm Dorf Itapuã nahmen 18 Frauen an einer Nähwerkstatt teil. COMIN organisiert solche Workshops in verschiedenen Guarani-Dörfern, um die traditionelle Guarani-Pädagogik wiederzubeleben, indem Mütter oder ältere Frauen das Handwerk ihren Töchtern beibringen. Willkommen sind auch andere Interessierte, die ihre eigene Kleidung ohne moderne Technologien, nur mit Nähgarn und Nadel, herstellen wollen. Bevorzugt sind Röcke und Kleider, die die Frauen mit großer Freude benutzen und so ihr Selbstwertgefühl stärken. COMIN sorgt für den Stoff und Nähutensilien. Die Gemeinden beteiligen sich durch tatkräftige Mitarbeit, stellen Mahlzeiten bereit und auch den Ort des Workshops. „Es sind Stunden der intensiven Freude und des Austausches, da an der Nähwerkstatt verschiedene Dörfer teilnehmen. Als Moderatorinnen in Itapuã beteiligten sich vier Frauen aus dem Dorf Estiva“, berichtet Renate Gierus, Koordinatorin des Missionswerks COMIN.

(Projektkatalog 2015)

Fortbildung Ehrenamtlicher in der Diakonie, Serbien

tl_files/bilder/Echo/GAWhilft_serbien.jpgViele Projekte der Ökumenischen Hilfsorganisation EHO werden von Ehrenamtlichen in den Ortsgemeinden getragen. Diese mehr als 500 Freiwilligen sind sehr engagiert. Sie arbeiten in Suppenküchen, unterstützen alte und behinderte Menschen, kümmern sich um sozial benachteiligte Kinder und Familien usw. Maria Parnicki Projektleiterin bei der EHO: „Es ist sehr wichtig, dass wir diese Freiwilligen vernetzen und regelmäßig weiterbilden. Im Jahr 2015 haben wir schwerpunktmäßig Fortbildungen für diakonische Gruppen durchgeführt, die in ihren Gemeinden Kindergärten betreiben und mit Kindern in Alter zwischen 3 und 5 Jahren arbeiten. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung dieser Fortbildungen durch das GAW.“

(Projektkatalog 2015)

Dachsanierung der Kirche in Villar Perosa in Italien

tl_files/bilder/Echo/GAWhilft_it-villar-perosa.jpgDie Sanierung unseres Kirchendaches war dringend notwendig, um zu verhindern, dass das Regenwasser in die Decke eindringt. Wir hatten das Dach schon mehrere Male repariert, ohne das Problem effektiv lösen zu können. Deshalb haben wir diesmal das alte Blechdach komplett beseitigt, die Dachkonstruktionen mit einem kleinen Dachstuhl aus Holz verstärkt und eine Isolationschicht hinzugefügt. Vielen herzlichen Dank für Ihre Großzügigkeit und Ihre Aufmerksamkeit gegenüber unserer Kirche in Italien.

Eugenio Bernardi, Moderator der Tavola Valdese

(Projektkatalog 2015)

Austausch der Fenster im Pfarrhaus Bystřice in Tschechien

„Einige Fenster in unserem über 100 Jahre alten Pfarrhaus waren so abgenutzt, dass sie sich nicht mehr öffnen und schließen ließen. Mit Unterstützung des GAW konnten wir insgesamt 38 Fenster austauschen. Anschließend haben wir gemerkt, dass wir weniger Energie für die Wärme brauchen. Das hat einen positiven Einfluss auf den Gemeindehaushalt!“, schreibt Mag. Roman Raszka, Pfarrer der Gemeinde der Schlesischen Evangelischen Kirche A.B. in Bystřice.

(Projektkatalog 2013)

Sanierung der Kirchenbänke in Velika Dobron/Nagydobrony, Ukraine

tl_files/bilder/Echo/ua_velika_dobron.jpg„Zuerst haben wir die Kirchenbänke oben auf den vier Galerien ausgebaut. Sie waren völlig morsch und vom Schwamm durchsetzt. Es war gefährlich, darauf zu sitzen. Wir haben auch den kompletten Fußboden darunter erneuert. Die neuen Bänke wurden von örtlichen Handwerkern hergestellt. Unsere Gemeindeglieder lieben diese Bänke – sie sind bei allen Veranstaltungen in der Kirche voll besetzt. Die anderen Bänke wollen wir austauschen, sobald unsere finanzielle Situation es erlaubt.
Wir sind dem Gustav-Adolf-Werk für seine Unterstützung sehr dankbar.“

András Kolozsy, Seniorpfarrer

(Projektkatalog 2014)

Computerausstattung für die Evangelische Theologische Fakultät in Zagreb, Kroatien

tl_files/bilder/Echo/hr_zagreb.jpg„Wir hatten unsere Arbeit mit alten und langsamen Geräten begonnen und genießen jetzt die neue Ausstattung außerordentlich“, schreibt Enoh Šeba von der Theologischen Fakultät „Matthias Flacius Illyricus“. „Wenige Tage nach dem Vorlesungsbeginn war zudem unser alter Laptop kaputtgegangen. Dabei benötigten wir ihn täglich für den Unterricht. Wir danken Ihnen sehr für Ihre großzügige Hilfe. So konnten wir den Umzug in unsere neuen Räume mit der Erneuerung unserer Computertechnik verbinden und die tägliche Arbeit effizienter machen.“

(Fonds „Sonderhilfe“)

Motorisierungshilfe in Bolivien

tl_files/bilder/Echo/bo_auto.jpgManchmal ist das öffentliche Verkehrssystem schlecht, oft genug sind die Wege lang und beschwerlich: durch tiefe Täler, über enorme Höhen, in der Regenzeit überflutete oder knietief aufgeweichte Pisten, in der Trockenzeit staubig und in den Anden vom Schnee bedeckt. Die Motorisierungshilfe des GAW wird in Bolivien deshalb für einfache und robuste Autos eingesetzt.
"Ohne die Hilfe des GAW würden wir unsere abgelegenen Gemeinden – sei es auf dem Altiplano in Bolivien oder in den Urwaldregionen des Landes – kaum erreichen können", schreibt der Kirchenpräsident der lutherischen Kirche Boliviens (IELB), Emilio Aslla Flores. „Ich danke dem GAW von ganzem Herzen für die Hilfe!“

(Fonds Motorisierungshilfe)