PROJEKT IM FOKUS

Litauen: Wäscherei für Frauenkrisenzentrum

Im Krisenzentrum der Diakonie leben aktuell neun Frauen mit 21 Kindern. Ein Wasch- und Trockenraum würde den Alltag deutlich erleichtern.

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PROJEKT IM FOKUS

Syrien: Winterhilfe in Aleppo

Ein Jahrzehnt des Krieges und das Erdbeben in diesem Jahr – Menschen in Syrien haben ihre Kraftreserven längst aufgebraucht. Die armenisch-evangelische Gemeinde unterstützt Notleidende und hilft ihnen, durch den Winter zu kommen.

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UKRAINE-HILFE

Hoffnung säen

Helfen Sie unseren Partnerkirchen, Hoffnung zu stärken – für Menschen in der Ukraine sowie in den Nachbarländern, wohin sie wegen des Kriegs geflohen sind!

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Das GAW ist ...

Unser Logo, das weltumspannende Kreuz, steht für Verbundenheit mit evangelischen Kirchen im anders konfessionellen, andersreligiösen oder säkularen Umfeld. Es stärkt die evangelische Stimme in der weltweiten Ökumene und im Dialog mit den Partnerinnen und Partnern die eigene Identität. In der Überzeugung, dass materielles und geistliches Teilen zusammengehören, unterstützt es rund 50 evangelische Kirchen in 40 Ländern Europas, Lateinamerikas und Asiens.

Das GAW hilft beim Gemeindeaufbau und bei der Umsetzung sozialdiakonischer Projekte seiner Partnerkirchen, bei der Ausbildung von Theologinnen und Theologen sowie anderen kirchlichen Mitarbeitenden. Die Zentrale des GAW ist in Leipzig.

Notlage in Brasilien

161 Menschen sind in Brasilien in den Fluten umgekommen

Starke Regenfälle seit Ende April ließen die Flüsse im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul über die Ufer treten. Weite Teile des Bundesstaates wurden überflutet. Es ist eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des Landes. Der brasilianische Zivilschutz meldete am 22. Mai, dass 161 Menschen ihr Leben verloren haben. Immer noch werden 85 Menschen vermisst.

Inzwischen fließt das Wasser langsam wieder ab. Dadurch werden die großen Zerstörungen sichtbar. Der Synodalpastor Louis Sievers von der Synode (Kirchenkreis) „Vale do Taquari“ berichtet, dass in seinem Gebiet mindestens sechs Kirchen von den Überschwemmungen betroffen sind, hinzu kommen zahlreiche Gemeindezentren, Pfarrhäuser und zwei Zentren der Frauenarbeit der Kirche OASE. In den Kirchen ist das Mobiliar schwer beschädigt oder unbrauchbar geworden. Kirchenbänke, Stühle, Gesangbücher und Bibeln sind zerstört. In Pfarrhäusern sind Kirchenregister über Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen verloren gegangen. Viele Menschen sind traumatisiert. Manche Gemeindeglieder haben alles verloren – ihr Hab und Gut und sogar Angehörige. „Wo immer ich hinkomme, fragen die Menschen: Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Aktuell ist die Seelsorge unserer Pfarrer:innen sehr, sehr wichtig“, schreibt er. „Es ist herzzerreißend, wenn man an den Straßen so viele Möbel, Matratzen, Herde, Elektrogeräte und Feldbetten sieht, die sich stapeln. Viele Landwirte haben ihr Vieh verloren. Das erhöht die Seuchengefahr. Traktoren, Mähdrescher und Handgeräte sind unbrauchbar geworden für die Landwirtschaft. Zudem gibt es aktuell die Gefahr der Plünderei. In Reissilos sickert Wasser ein und gefährdet das gelagerte Korn“, schreibt Synodalpastor Décio Weber aus der Synode Centro-Campanha Sul. Der brasilianische Zivilschutz berichtet, dass über zwei Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen sind. Mehr als 650.000 Menschen haben ihre Häuser oder Wohnungen verloren.

Das GAW bittet um Spenden für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul.

Spendenkonto: GAW Westfalen KD Bank IBAN: DE63 3506 0190 2101 0110 14 Stichwort: Nothilfe

Erstes Bielefelder Frauenmahl

Save the Date: Freitag, 13. September 2024 in Bielefeld
Die Frauenarbeit lädt mit dem Kirchenkreis Bielefeld zum ersten Frauenmahl ein:
Take Care! Eine fürsorgende Gesellschaft neu denken
Als Referentin können wir als kompetente Fachfrau aus unserer Partnerkirche in Polen Wanda Falk gewinnen, Direktorin der Diakonie. Alle weiteren Informationen hier

 

 

Frauenarbeit auf Projektreise in Griechenland

Das Thema Flucht und Migration begleitete die Vorstandsmitglieder der GAW-Frauenarbeit, unter ihnen Annette Muhr-Nelson aus Westfalen, auf ihrer Reise nach Griechenland. Das nächste Jahresprojekt wird sich um dieses orthodox geprägte Land im Süden Europas drehen. Die protestantischen Gemeinden bilden hier eine verschwindend kleine Minderheit. Viele Mitglieder der griechischen evangelischen Kirche haben Eltern oder Großeltern, die um 1923 aus Kleinasien geflohen sind. Nachkommen von Flüchtlingen zu sein, ist tief im Bewusstsein der Kirche verankert und trägt zu ihrem heutigen Engagement bei.

Von den 32 Gemeinden hat die Gruppe die in Thessaloniki, Katerini, Volos und Athen-Exarchia besucht. Sie sind alle sehr unterschiedlich, aber eins ist ihnen gemeinsam. Sie engagieren sich aus tiefster Überzeugung für soziale Gerechtigkeit und nehmen dabei besonders die Schwächsten in den Blick: Obdachlose, Drogenabhängige, Menschen in Armut, Geflüchtete.

Das Jahresprojekt 2025 verspricht überraschende Perspektiven auf ein Land, das vielen Deutschen als Urlaubsland vertraut ist. Einen kleinen Vorgeschmack gibt der ausführliche Reisebericht, den Sie hier herunterladen können.

Im Bild: Annette Muhr-Nelson (links) mit Eleana Doupha (Mitte), der ersten Diakonin in der Ev.-griechischen Kirche, und Touria Besbas.

Soziale Netzwerke

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