Belgien: Sanierung des Pfarrhauses in Cuesmes
Die evangelische Kirche in Belgien ist eine Diasporakirche in einem traditionell katholisch geprägten Land. Evangelisch sein bedeutet in Belgien, Teil einer kleinen, aber vielfältigen Minderheit zu sein. Nur etwa 1 % der Bevölkerung sind Protestantische Christen! Dennoch ist der Protestantismus durch verschiedene Strömungen präsent und gut in die Gesellschaft integriert. In Belgien gibt es keine Kirchensteuer. Der Staat finanziert die Aufgaben der Kirche, das heißt Pfarrer werden vom Staat bezahlt wie Beamte. Kirchliche Gebäude müssen dagegen die Gemeinden erhalten. Die Religionsgemeinschaften finanzieren ihren Bedarf durch eine Mischung von staatlichen Leistungen und Spenden.
Steven Fuite, Kirchenpräsident der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien (VPKB), berichtet von den vielen Herausforderungen seiner Kirche in der belgischen Gesellschaft. 100 Gemeinden hat die Kirche im ganzen Land. 45 Gemeinden haben keinen Pastor oder keine Pastorin. Viele Gemeinden sind klein. Insgesamt hat die Kirche 4.000-5.000 Mitglieder. „Genau messen läßt sich das aber nicht“, so Fuite.
Im Jahr 2025 unterstützen wir ein Projekt der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien
Das Pfarrhaus der evangelischen Gemeinde Cuesmes in Belgien ist in einem unzureichenden Zustand. Damit der Pfarrer dort wohnen kann, muss eine komplette Innensanierung erfolgen. Für die Sanierung der Sanitäranlagen und der Küche bittet die Gemeinde um unsere finanzielle Hilfe.
Dafür benötigen wir dringend Ihre Spenden!
* Gehen mehr Mittel ein, als für das Projekt benötigt, werden andere satzungsgemäße Projekte gefördert.
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