Unser Vorstand

Vorsitzender

Pfarrer i. R. Dr. Arndt Haubold, Meuselwitz OT Wintersdorf

Stellvertretender Vorsitzender

Pfarrer Eckehard Graubner, Falkenstein

Schatzmeisterin

Dorothee Ludwig, Löbau

Leiterin der Frauenarbeit

Marion Kunz, Leipzig

Berufener Vertreter des Landeskirchenamtes

Oberkirchenrat Friedemann Oehme, Dresden

Beisitzerinnen und Beisitzer

Monika Hönigschmid, Leisnig

Pfarrer i. R. Friedrich Krohn, Dresden

Superintendent Harald Pepel, Zwickau

Jörg Pfeifer, Dresden

Pfarrer Jan Schober, Radeberger Land

Pfarrer i. R. Reinhard Schoene, Grimma

Pfarrer Michael Schubert, Dresden

Pfarrerin Steffi Stark, Annaberg-Buchholz

Matthias Storz, Leipzig

Vorstandsmitglieder befragt

Sie studieren Projektunterlagen, verfolgen Vorhaben in Diasporakirchen und entscheiden in gemeinsamen Sitzungen über Förderanliegen: Unsere Vorstandsmitglieder. Was sie antreibt und für das GAWiS brennen lässt, erfahren Sie in unserer Reihe „Vorstandsmitglieder befragt“.

Friedrich Krohn

Das GAWiS kenne ich seit …
seit Kindesbeinen: In Dresden bin ich aufgewachsen und die Reformationsbrötchen mit Zuckerguss und Marmeladenklecks in der Mitte haben seit eh und je für mich eine Verbindung zum Gustav-Adolf-Werk (GAW) und umgekehrt. Erklären kann ich das nicht, aber es ist so. Die Kollekte am Reformationstag für das GAW wurde zum Impuls für Fragen. Im Pfarrdienst seit 1980 kam ich immer wieder in Kontakt mit dem GAW durch die jährliche Konfirmandengabe samt ihrem Informationsschub und zum Erntedankfest durch die Kollektenbitten mit den konkreten Projektangaben. Meine tiefere und eigentliche Verbindung zum GAW wuchs in meinem Löbauer Dienst seit 2000. Dort entdeckte ich über den Gustav-Adolf-Frauendienst die vielfältige, weltweite Arbeit des GAW.

Die Kirche in der Diaspora bedeutet für mich …
protestantische Christen und ihr Leben zu kennen und kennenzulernen über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus, in Nachbarschaften zu anderen Gemeinden, in Partnerschaften und in ganz fremden Gemeinden. Andere Orte und andere Länder kommen in den Blick und meist in Verbindung mit lebendigen Menschen, also nicht nur per Medien. Seit ich Kirche kenne, erlebe ich diese Grenzüberschreitung. Gravierend unterschiedliche Bedingungen im Leben als Christ wurden mir mehr und mehr bekannt, besonders auch die von evangelische-lutherischen und protestantischen Gemeinden. Diaspora benennt das Leben als Christ und Gemeinde in einer konfessionellen oder religiösen Minderheitssituation, oft bedrängt, oft äußerlich ärmlich und doch wie oft gerade dennoch geistlich reich und fröhlich im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.

Mit meiner Arbeit möchte ich …
den Dienst des GAWiS fördern und mitgestalten und andererseits in den Gemeinden unserer Kirche auf diesen Dienst aufmerksam machen, das Anliegen des GAWiS in unserem Gemeindeleben lebendig werden lassen.  Und wie wir selber in den DDR-Jahren als Kirche Hilfe erfuhren, finanziell und vor allem auch durch Besuche und Kontakte auf allen Ebenen, so möchte ich heute dies anderen tun.

Deshalb engagiere ich mich im Vorstand …
weil ich gefragt wurde, ob ich im Vorstand mitarbeiten möchte. Gern sagte ich zu, um die oben genannten Anliegen im Vorstand praktisch umzusetzen und mich mit meinen Möglichkeiten in die Arbeit des GAW einzubringen. Gespräche, Informationen, Diskussionen erweitern den eigenen Blick, die gute Gemeinschaft im Vorstand schenkt Freude und gräbt ihre Spuren auch im Dienst im Ruhestand.