Nothilfe - Venezuela

Das Gesamtwerk und die Lutherische Kirche sowie das sozial-diakonischen Zentrum in Caracas Acción Ecumenic halten Kontakt.
Nutzen Sie diesen Link zu den aktuellen Informationen zu den schlimmen Erdbeben in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni auf der Webseite des Gesamtwerkes.

Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt seine langjährigen Partner unmittelbar. Die Evangelische Kirche im Rheinland stellt über das GAW eine Soforthilfe in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung, das GAW selbst stellt weitere 10.000 Euro bereit. Diese Mittel fließen direkt in die Arbeit von AECU und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Venezuela.

Jetzt spenden!

Damit die Hilfe auch in den kommenden Wochen und Monaten fortgesetzt werden kann, bittet das Gustav-Adolf-Werk um Spenden.

Die Menschen benötigen nicht nur Nahrung, Wasser und Medikamente. Viele haben Angehörige verloren, ihre Häuser eingebüßt oder stehen vor einer ungewissen Zukunft. Psychologische Begleitung, medizinische Versorgung und die Stärkung der Gemeinden sind deshalb unverzichtbare Bestandteile der Hilfe.

Nothilfe - Libanon


Foto: Amir Bitar (Mitte) leitet vor Ort in Beirut die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen durch die CPS. (Foto: George Shamas)

Aus einem Facebook-Eintrag des Gesamtwerkes datiert 24. März 2026

Eine Nachricht aus dem Libanon, die uns tief bewegt: „Wir versuchen, einen Unterschied zu machen, selbst wenn wir nur für wenige etwas verändern können.“ Diese Worte schickte Amir Bitar, Leiter des Hilfswerks Compassion Protestant Society (CPS), aus dem Libanon.

Unsere [die des GAW Anm.] Partner vor Ort kämpfen verzweifelt gegen das Gefühl der Ohnmacht angesichts der mehr als einer Million Menschen aus dem Süden des Libanons, die vor den Gefechten zwischen der Hisbollah und Israel flüchten. Obwohl das Team der CPS in Beirut aktuell noch in Sicherheit ist, ist die Situation psychisch kaum zu ertragen. Die Freiwilligen konzentrieren sich nur noch auf die konkrete Hilfe, von Tag zu Tag. „Es ist erdrückend, wie verzweifelt unsere Bemühungen wirken“, so Bitar.

Besonders bitter: Das christliche Dorf Alma al-Shaab im Süden, das GAW-Präsident Martin Dutzmann und Generalsekretär Enno Haaks erst vor wenigen Wochen besucht haben, ist nun evakuiert. Niemand weiß, ob die Menschen jemals in ihre Häuser zurückkehren können. Es droht eine dauerhafte Entwurzelung. Bitar erzählt: „Die israelische Seite macht sehr deutlich, dass sie eine Art Pufferzone anstrebt. Was ich also höre, ist im Grunde, dass für die Menschen aus den Grenzdörfern keine Rückkehr mehr möglich ist. Aber wir müssen abwarten und sehen.“

Compassion Protestant Society ist das humanitäre Hilfswerk unserer Partnerkirche NESSL. Die erste Nothilfe des GAW von 10.000 € ist bereits im Einsatz. Aber die Nachricht von Amir Bitar macht klar: Es geht um mehr als Geld. Es geht auch darum, nicht vergessen zu werden. „Du bist einer der wenigen, die nicht nur nach der Finanzierung fragen, sondern sich erkundigen, wie es uns persönlich geht. Glaub mir, das ist Gold wert“, schrieb Amir Bitar an GAW-Generalsekretär Enno Haaks.

Das Spendenkonto des GAW Baden: IBAN DE67 5206 0410 0000 5067 88
Verwendungszweck „Nothilfe Libanon“

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Mit herzlichen Grüßen aus der Geschäftsstelle!
Ihre Gesine v. Kloeden


Blogbericht "Glaube verbindet" über das Dorf Alam Al-Shaab  Informationen vom 16. März 2026