Libanon: Nothilfe nach der verheerenden Explosion in Beirut

Kirchen und Schulen evangelischer Diasporakirchen beschädigt

Am Dienstag, dem 4. August 2020 machte eine gewaltige Explosion den Hafen Beiruts dem Erdboden gleich. Die Detonationswelle beschädigte Gebäude in mehreren Kilometern Umkreis. Ganze Wohnblocks sind unbewohnbar.

Joseph Kassab, Generalsekretär der GAW-Partnerkirche Evangelische Kirche in Syrien und im Libanon, berichtet: „Jetzt ist die Situation wirklich schlimm. Die Viertel rund um den Hafen im Osten Beiruts sind überwiegend christliche Viertel. Es leben vor allem die Ärmeren dort.“

„Glasfenster, Glastüren, Glaspaneele im Inneren des Gebäudes sowie viele innere Holztüren wurden zertrümmert."

Auch die Theologische Hochschule hat Schaden genommen, wie George, Sabra, Präsident der Hochschule NEST, schreibt: „Der Schaden am Gebäude ist beträchtlich. Alle acht oberirdischen Stockwerke und zwei Untergeschosse sind betroffen. Glasfenster, Glastüren, Glaspaneele im Inneren des Gebäudes sowie viele innere Holztüren wurden zertrümmert.“

„Unsere Schulen sind alle betroffen, genauso wie die Kirchen“, sagt Haroutune Selimian, Vizepräsident der Union Armenisch-Evangelischen Gemeinden in Syrien und im Libanon. „Das ist eine Tragödie, die hier am Dienstag geschehen ist.“

Libanon befand sich schon vor der Explosion in einer Wirtschaftskrise. Die neue Katastrophe bringt das Land noch weiter an den Abgrund.

„Jede Unterstützung für Partnerkirchen im Libanon ist jetzt wertvoll."

„Im Gebet sind wir mit den Kirchen im Libanon verbunden. Jede Unterstützung für die Partnerkirchen im Libanon ist jetzt wertvoll“, sagt Enno Haaks, Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werks, und bittet um Spenden. „Mit Ihrer Spende helfen Sie beim Wiederaufbau von Kirchen und Schulen in Beirut.“

 

Projekt Nothilfe