Frankreich: Ein neues Zentrum für das „Cœur d’Hérault“
Die Region Cœur d’Hérault, nordwestlich von Montpellier, boomt: Seit 1990 ist die Bevölkerung um die Hälfte gewachsen. Die Wurzeln der protestantischen Gemeinde dieser ländlichen Gegend reichen bis ins Jahr 1560 und die Hugenottenzeit zurück. Nach langer Verfolgung und langem Exil erlebte die Gemeinde ab 1950 einen neuen Aufbruch. 1959 baute sie einen alten Weinkeller in Clermont-l’Hérault zu einem Gemeindezentrum mit einer Kirche von 75 Plätzen um. Mit viel Musik, einem eigenen Chor, Angeboten für alle Generationen, einer lebendigen Erwachsenenkatechese und ihrer Gastfreundschaft für eine Romagemeinde ist das Haus heute ein offener und einladender Ort.
Diese Lebendigkeit zieht neue Familien an und bringt die Gemeinde an ihre Grenzen. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Gottesdienstbesucher verdoppelt. Der alte Weinkeller ist schlicht zu klein geworden und bietet keinen ausreichenden Platz mehr für die wachsenden Aktivitäten der Gemeinde.
Dank der Schenkung eines großen Grundstücks durch ein Gemeindemitglied kann die Gemeinde jetzt mutig ihre Zukunft planen. Es soll ein neues, einladendes protestantisches Gemeindezentrum nahe dem Salagou-Stausee entstehen. Das Projekt ist Teil einer Initiative, die auf Evangelisation und Jugendarbeit ausgerichtet ist. Es wird einen besonderen Raum für Gottesdienst und Dialog sowie für kulturelle und ökumenische Begegnungen schaffen. Ganz im Zeichen der Bewahrung der Schöpfung wird das Gebäude als „Grüne Kirche“ zertifiziert: Es wird umweltfreundlich aus regionalen Materialien gebaut, fügt sich respektvoll in die geschützte ländliche Landschaft ein und versorgt sich über Photovoltaikanlagen autark mit Energie. Der erste Spatenstich soll 2027 stattfinden, die Einweihung des Protestantischen Zentrums ist für 2028 geplant.
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Wir wollen den Bau mit 20 000 Euro unterstützen.
Partnerkirche: Vereinigte Protestantische Kirche von Frankreich