Brasilien: Nothilfe bei Katastrophen durch den Klimawandel
Die Folgen des Klimawandels treffen die Gemeinden in Brasilien mit wachsender Härte. Extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hagel und Überschwemmungen nehmen an Intensität zu und verursachen erhebliche Schäden an der Infrastruktur. Kirchen, Gemeindehäuser sowie diakonische Einrichtungen werden immer wieder beschädigt. Die Überschwemmungen im Bundesstaat Rio Grande do Sul im Jahr 2024 zeigten das Ausmaß dieser Krise: Vielerorts konnten die Kirchengemeinden ihre Räume und zerstörten Inneneinrichtungen auf unbestimmte Zeit nicht nutzen. Dabei werden kirchliche Räume und Angebote gerade in solchen Notzeiten dringend gebraucht, weil Menschen, die Angehörige, ihr Haus oder ihre Existenzgrundlage verloren haben, Seelsorge und soziale Begleitung benötigen.
Die betroffenen Kirchengemeinden stehen vor immensen finanziellen Herausforderungen. Ihre eigenen Mittel reichen in der Regel nicht aus, um beschädigte Gebäude zeitnah zu reparieren. Zwar werden vor Ort Spenden gesammelt, doch die Zahl der Schadensfälle übersteigt die verfügbaren Ressourcen bei Weitem. Zudem steht finanzielle Unterstützung oft nicht schnell genug bereit, um dringend benötigte Räume wieder benutzbar zu machen.
Die Lutherische Kirche will deshalb einen Nothilfefonds einrichten. Dieser soll flexible Soforthilfe ermöglichen, um beschädigte Kirchen, Gemeindehäuser und Einrichtungen zügig instand zu setzen, notwendiges Inventar zu ersetzen und die Gemeindearbeit, Seelsorge sowie soziale Angebote vor Ort aufrechtzuerhalten. Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse ist diese Unterstützung entscheidend, damit die Gemeinden auch in Krisenzeiten verlässliche Orte der Hoffnung bleiben.
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Wir wollen den Fonds für Soforthilfe mit 6 000 Euro unterstützen.
Partnerkirche: Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien