Argentinien: Ein Gemeinschafts- und Bildungszentrum in Ruiz de Montoya
Die Diakoniestiftung Hora de Obrar setzt sich seit rund 15 Jahren für Gemeindeentwicklung, Organisationsstärkung und sozial-ökologische Projekte in verschiedenen Regionen Argentiniens ein. In der Provinz Misiones begleitet die Stiftung insbesondere die indigenen Mbya-Guaraní-Gemeinschaften. In der Ortschaft Takuapí unweit von Ruiz de Montoya unterstützt sie eine zweisprachige Schule, die es den Kindern ermöglicht, die spanische Sprache und die argentinische Kultur kennenzulernen, ohne die eigene Identität zu verlieren. Zudem begleitet die Stiftung die Gemeinschaft in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Agroökologie und Ernährungssicherheit.
Weitere Programme richten sich an kleinbäuerliche Familien, die Yerba Mate anbauen. Ein zentraler Baustein ist das Projekt Crece Selva Misionera zur Wiederaufforstung des Atlantischen Regenwaldes und der damit verbundenen agroökologischen Transformation. Hierbei besteht eine enge Zusammenarbeit mit Bildungs-, Gesundheits- und Umweltinstitutionen sowie lokalen Organisationen.
Derzeit finden die Aktivitäten in angemieteten Räumen statt, was die langfristige Planung und den Ausbau der Arbeit erschwert. Deshalb baut die Diakoniestiftung ein eigenes Gemeinschafts- und Kompetenzzentrum in Ruiz de Montoya auf einem Grundstück, das die Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt hat. Die erste Bauphase umfasst 56 m² mit zwei Arbeits- und Besprechungsräumen, Küche und Sanitäranlagen. Später sollen weitere Mehrzweckräume folgen. Ziel ist eine nachhaltige Infrastruktur zur Stärkung der sozial-ökologischen Arbeit, der Bildung und des Regenwaldschutzes.
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Wir wollen das Projekt mit 15 000 Euro unterstützen.
Partnerkirche: Evangelische Kirche am La Plata