Winterhilfe für Geflüchtete an europäischen Grenzen

Wieder einmal frieren Menschen im Schlamm vor den Grenzen der Europäischen Union. Sie wünschen sich ein Leben in Sicherheit und haben dafür alles hinter sich gelassen. Diesmal ist es die Grenze zwischen Polen und dem diktatorisch regierten Belarus.

„Jeden Tag wird ihre Lage schwieriger. Menschengruppen, darunter Familien mit kleinen Kindern, verharren im Freien, suchen Schutz und Hilfe. Sinkende Temperaturen und schlechte Wetterbedingungen verursachen extreme Unterkühlungen und starke Erkältungen. Es gibt bestätigte Fälle von Personen, die starben, weil sie keine Hilfe erhielten“, schreiben Bischof Jerzy Samiec, Leitender Bischof der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, und Bischof Ryszard Bogusz, Präses der Diakonie Polen, an ihre Landsleute. „Als Christen sind wir aufgerufen, Menschen in Not Barmherzigkeit zu erweisen, sie aktiv zu unterstützen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen.“

Die Hilfe der polnischen Partnerkirche gilt sowohl den Flüchtlingen, die in Polen in bewachten Zentren festgehalten werden, als auch Menschen, die durch polnische Grenzgebiete reisen. Ohne trockene und warme Kleidung, Unterkunft und Mahlzeiten geht es im Herbst im Freien ums blanke Überleben. Wir wollen die polnische lutherische Kirche bei ihrer Aktion unterstützen. Sie hat Mut, Hilfe zu leisten in einer angespannten Situation, in der die öffentliche Meinung nicht unbedingt auf ihrer Seite ist.

Das GAW hilft seit Jahren seinen Partnerkirchen, die sich um geflüchtete Menschen in Notlagen kümmern – so war es in Griechenland in Idomeni, in Ungarn, in Serbien und ist aktuell in Polen.

Unterstützen Sie die Flüchtlingsarbeit unserer Partnerkirchen mit Ihrer Spende!

Winterhilfe für Geflüchtete an europäischen Grenzen

*Gehen mehr Mittel ein, als für das Projekt benötig, werden andere satzungsgemäße Projekte gefördert.

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