Polen: Eine wachsende Gemeinde braucht Platz

Eine wachsende Gemeinde braucht Platz

Erweiterung des Gemeindehauses in Białystok (Polen)

„Ich möchte nirgendwo anders Pfarrer sein als in Białystok“, sagt Tomasz Wiglasz. Hier, rund 30 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, wächst die jüngste Gemeinde der Evangelischen Kirche A.B. in Polen. Seit der Gründung 2002 hat sie eine beeindruckende Entwicklung genommen. „Die Gemeinde hat das höchste durchschnittliche Spendenaufkommen der Diözese Masuren, ein großes Freiwilligenengagement und ist ständig am Wachsen“, bestätigt der Leitende Bischof der polnischen Lutheraner, Jerzy Samiec. 

Ihr Gemeindehaus hat die Gemeinde im baufälligen Zustand günstig erworben und in Eigenleistung hergerichtet. Doch inzwischen wird es eng. Die Pfarrwohnung für die vierköpfige Pfarrfamilie im Dachgeschoss hat nur 30 m². Während der Woche möchte die Gemeinde gern Aktivitäten für Kinder aus der Nachbarschaft anbieten. Der begrenzte Raum im Gemeindezentrum lässt das leider nicht zu. Es gibt ansonsten keine Betreuungsmöglichkeiten in der Siedlung.

Deshalb ist die Idee eines Anbaus entstanden, mit einem neuen, größeren Gottesdienstraum und einer Pfarrwohnung im Dachgeschoss. Einen Großteil der Umbauarbeiten wollen die Gemeindeglieder selbst übernehmen. „Bisherige Erfahrungen zeigen, dass diese Lösung nicht nur kostengünstig ist, sondern auch wunderbar den Zusammenhalt der Gemeinde stärkt“, sagt Pfarrer Tomasz Wiglasz. 

Mit 25 000 Euro will das GAW den neuen Kirchraum in Białystok in diesem Jahr unterstützen.

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Neben dem Gemeindehaus ist der Bauplatz schon abgesteckt.

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