Kuba: Würdige Lebensbedingungen im Pfarrhaus in Cárdenas

Die Pfarrfamilie wohnt in einem seit 30 Jahren nicht sanierten Gebäude

„Die Situation auf Kuba wird immer schwieriger. Wir können derzeit in Geschäften nicht einkaufen gehen, weil die Warteschlangen sehr lang sind und es auch aufgrund von COVID-19 sehr unsicher ist“, berichtet Pastorin Alison Infante Zamora von der 2. presbyterianischen Gemeinde in Cardenás in Kuba. Die Stadt im Norden Kubas hat einen der wichtigsten Häfen des Landes. Die Halbinsel Florida liegt gleich gegenüber. Doch die neuen Sanktionen der Trump-Administration und die Wirtschaftskrise verschärfen auch in dieser Handelsstadt die Lage.

„In vielen Geschäften muss jetzt schon mit US-Dollar oder Euro bezahlt werden. Die Mehrheit der Bevölkerung hat aber keinen Zugang dazu. Das hängt auch damit zusammen, dass aus den USA oder Kanada Verwandte kaum noch Devisen ins Land bringen können. Die Regierung verteilt weiterhin subventionierte Lebensmittel gleichmäßig an die gesamte Bevölkerung. Es gibt Gerüchte über Änderungen in diesem Verteilungssystem. Das würde die Armen besonders treffen“, so die Pastorin.

Ihre Gemeinde, die 2. Presbyterianisch-Reformierte Kirchengemeinde „El Fuerte“, versucht besonders die Ärmsten zu unterstützen. Die Gemeinde hat eine beeindruckende diakonische Arbeit: Ausgabe vom sauberen Trinkwasser, Seniorenfrühstück, Wäschedienst und vieles mehr.

Aber auch die Gemeinde selbst braucht Hilfe. Das Pfarrhaus, in dem die Pfarrerin mit ihrer Familie wohnt, ist seit 30 Jahren nicht renoviert worden. Fenster, Türen sowie Schlafzimmer müssen dringend saniert werden.

In diesem Jahr sammelt das GAW 10.000€ für würdige Lebensbedingungen für die Pfarrfamilie im Pfarrhaus in Cárdenas.

Bitte helfen Sie mit!

Kuba: Pfarrhaus braucht dringend eine Renovierung

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