Venezuela: Sorgen um die Zukunft in Venezuela

In der Nacht zum 3. Januar kam es in Venezuela zu einem Angriff durch das US-Militär: In der Hauptstadt Caracas und weiteren Regionen wurde von starken Explosionen und militärische Aktivitäten berichtet. Außerdem soll Präsident Maduro gefangen genommen worden sein. Die Ereignisse haben in der internationalen Gemeinschaft Besorgnis und Kritik ausgelöst.

Das GAW steht in engem Kontakt mit der evangelisch-lutherischen Kirche (IELV) in Venezuela. Trotz der aktuellen Eskalation berichtet der Kirchenpräsident Pastor Gerardo Hands aus der Stadt Valencia, dass die Lage dort bislang ruhig geblieben ist. Er schreibt: „Estamos bien en Valencia – uns geht es gut in Valencia.“ Zugleich bittet er um Vorsicht und betont die geistliche Verbundenheit: „Oramos por la paz en Venezuela.“

Seit Jahren weist die IELV auf die dramatische Situation im Land hin: Eine nicht demokratisch legitimierte Regierung, eine explodierende Inflation, massive Menschenrechtsverletzungen, Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, politische Gefangene und rund neun Millionen Geflüchtete prägen das Bild. Gleichzeitig betonen sie, dass auch militärische Angriffe von außen kein legitimes Mittel sind und weiteres Leid verursachen kann.

Als GAW unterstützen wir unsere klein gewordene Partnerkirche bei ihren Aufgaben, den Menschen Trost und Halt zu geben und Hilfe zu organisieren.

Im neuen Projektkatalog für das Jahr 2026 sammeln wir  für ein Nothilfeprojekt in Valencia für Kinder und Jugendliche:  Um das Straßenkinderheim und den Kindergarten in dem schwer gebeutelten Land aufrechterhalten zu können, braucht die lutherische Gemeinde für den Unterhalt, die Ernährung und die Unterstützung der Ausbildung dringend Hilfe. Mit 18.000 € soll die Nothilfe unterstützt werden.

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