Kolumbien: Ein schweres Erdbeben trifft den Westen des Landes - lutherische Gemeinden nicht betroffen
Nach dem schweresn Erdbeben in Kolumbien meldet die Evangelisch-Lutherische Kirche (IELCO) vorläufig Entwarnung für eigene Gemeinden. Alber die Lage in den betroffenen Regionen ist kritisch
Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4, das am 10. August 2026 den Westen Kolumbiens erschütterte, gibt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Kolumbien (IELCO) eine erste Einschätzung zur Lage der Kirchgemeinden ab.
Bischof John Rojas (IELCO) erklärte in einem direkten Austausch, dass aus den lutherischen Gemeinden bislang keine Berichte über schwere Katastrophenfälle vorliegen:
„Vonseiten der IELCO haben wir bisher keinen Bericht über Katastrophenfälle unserer Gemeinden erhalten. Einige Häuser scheinen Schäden erlitten zu haben, die derzeit begutachtet werden. Eine unserer Mitarbeiterinnen ist möglicherweise betroffen; der Zustand des Wohngebäudes wird derzeit wegen Rissbildungen geprüft.“
Überblick zur Gesamtlage
Während in der Hauptstadt Bogotá keine nennenswerten Sach- oder Personenschäden verzeichnet wurden, ist die Situation in den betroffenen Provinzen und Städten nahe dem Epizentrum in San José del Palmar im Departamento Chocó dramatisch. Städte wie Pereira, Manizales, Cali sowie Städte in der Region Chocó melden schwere Infrastrukturschäden, eingestürzte Gebäude und Tragödien für zahlreiche Familien. Über 130 Tote Die Behörden melden landesweit bereits über 130 Todesopfer und merh als 2000 vermissten Menschen. Die Suche nach Überlebenden läuft. Inzwischen wurde der Notstand ausgerufen.
Die IELCO beobachtet die Entwicklung aufmerksam und befindet sich im kontinuierlichen Kontakt mit den lokalen Partnern und Gemeinden vor Ort. "Bitte betet für uns und unser Land. Es ist eine bittere Tragödie, dass erst Venezuela so schwer vom Erdbeben betroffen war und jetzt wir," sagt Bischof John Rojas. "Der Lutherische Weltbund hat ein Projekt in der Region Chocó des Epizentrums. Wir werden mit dem LWB kooperieren, um den Erdbebenopfern zur Seite zu stehen."
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