Frankreich: Reformierter Kirchenpräsident gewählt

Pfarrer Pierre Magne de la Croix wurde am 8. Juni 2024 einstimmig zum Präsidenten der Evangelisch-Reformierten Kirche Elsass und Lothringen (EPRAL) gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Aufgaben des Kirchenpräsidenten hatte Magne de la Croix bereits im September 2022 übernommen, als er von der Synodalversammlung beauftragt wurde, das Mandat von Christian Krieger zu beenden. Krieger war 2012 – 2022 Präsidenten der EPRAL und war 2018 zum Präsidenten des Protestantischen Bundes von Frankreich berufen worden. Der Vorsitzende der Synode der EPRAL, Philippe Aubert, betonte vor der Wahl, dass das Fehlen weiterer Kandidaten auch ein Beweis für die Qualität der in den letzten 18 Monaten geleisteten Arbeit von Magne de la Croix sei.
Pierre Magne de la Croix studierte protestantische Theologie an der Fakultät für Evangelische Theologie in Paris, Montpellier, Jerusalem und Heidelberg. Seine erste Pfarrstelle in der Reformierten Kirche Frankreichs trat er 1991 in Nancy an. 2005-2007 arbeitete er in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Frankreichs, in der Gemeinde Montbéliard. Anschließend war er 2007 bis 2022 Pfarrer der EPRAL in Straßburg. Er ist verheiratet mit Pfarrerin Petra Magne de la Croix, die aus Deutschland stammt.