3. Hanauer Frauenmahl: „Macht einander Mut!“

Wichtige Beschlüsse und neue Akzente

Ein Abend voller Begegnungen, Musik und der leisen Kraft des Mutes.

Rund 70 Frauen kamen zum dritten Hanauer Frauenmahl im historischen Chorraum der Marienkirche zusammen. Unter dem Motto „Macht einander Mut!“ ging es um Mut, Engagement, Veränderung und die Kraft gegenseitiger Ermutigung.

Nach der Begrüßung durch Inge Rühl von der Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werks und Monika Ilona Pfeifer von der Frauenarbeit im Kirchenkreis sprach Claudia Borowski, Stadtverordnetenvorsteherin und ehrenamtliches Mitglied des Magistrats der Stadt Hanau, ein Grußwort. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Hanauer Musikerinnen.

Im Mittelpunkt standen vier Tischreden.

  • Pröpstin Sabine Kropf-Brandau fragte, wie sich Wut in Mut verwandeln lässt.
  • Martina Geßner aus Steinheim beleuchtete die Bedeutung des Ehrenamts für eine lebendige Gesellschaft.
  • Elena Botzum und Swantje Ganecki von „Frauen helfen Frauen – Hilfe zur Selbsthilfe“ sprachen über Mut, Macht und die Veränderung schwieriger Lebenssituationen.
  • Schauspielerin Romina Mallwitz stellte mit Lydia eine mutige Frau aus der frühen christlichen Geschichte vor.

Das Frauenmahl knüpfte an die Tradition der Tischreden im Hause Martin Luthers an. Anders als damals standen diesmal die Frauen selbst im Mittelpunkt – während Rainer Krebs, Horst Rühl und Lutz Reichardt für die Bewirtung sorgten.

Eine zentrale Botschaft zog sich durch den Abend: Mut muss nicht laut sein. Er kann mit einem kleinen Schritt, einem klaren Nein, einem ungewohnten Ja oder einem ermutigenden Wort beginnen. Wo Menschen einander stärken, kann Mut wachsen und Veränderung möglich werden.

So endete das dritte Hanauer Frauenmahl mit einer Einladung, nicht nur selbst mutig zu sein, sondern vor allem auch anderen Frauen Mut zu machen.

Denn: Mut steckt an, Mut verändert, Mut schafft Leben.

DANKE an das ganze Team. Christina Biermann-Müller, Cornelia von der Heide, Beate Krebs-Martiny, Gretel Meyer, Monika Ilona Pfeifer, Pfrin. Milina Reichardt-Hahn, Inge Rühl und Dagmar Schulz

Besonders gefreut haben wir uns, dass Anne Horn vom jungen GAW, Sarah Münch vom Frauenschreibtisch aus Leipzig und Pfrin. Simona Prosic Filip aus Slowenien zu Gast waren.

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