... allermeist an des
Glaubens Genossen ...

Auch heute noch haben evangelische Christen in vielen Ländern
der Erde Probleme: entweder, weil sie nicht orthodox oder katholisch
sind, wie die Mehrheit der Menschen in diesen Ländern, oder einfach,
weil sie überhaupt Christen sind. Vereinsamung, staatliche Schikanen,
mindere Rechte, Armut - das sind Dinge mit denen Evangelische
in solchen Ländern kämpfen.

Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt solche evangelischen Minderheiten
in Europa und Lateinamerika: Rumänien, Brasilien, Russland, Griechenland,
Argentinien ...um nur einige dieser Länder zu nennen.

"Den evangelischen Christen in Deutschland hat Gustav II. Adolf
vor 200 Jahren geholfen. Wir wollen jetzt auch anderen bedrängten
Evangelischen in der Welt helfen." Das sagten sich die Gründerväter
des Gustav-Adolf-Werks im Jahre 1832.
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... an jedermann ...

Heute profitieren von der Unterstützung des Gustav-Adolf-Werks jedoch
nicht nur evangelische Christen.

Zum Beispiel: Das Gustav-Adolf-Werk fördert den Bau eines sozialen
Zentrums - nehmen wir an, in Rumänien oder in Brasilien. Getragen
und betrieben wird dieses Zentrum von einer evangelischen Kirchengemeinde.
Eine warme Mahlzeit, ein Dach über dem Kopf, Second-Hand-Kleidung,
medizinische Versorgung usw. erhält aber jeder - unabhängig von
Glaube oder Herkunft - der sich hilfesuchend dorthin wendet. Und
nicht nur materielle Hilfe kann diese evangelische Gemeinde dann
spenden, sondern auch geistige - indem sie den Menschen von Gott
erzählt.

Und solches geht nur, weil es in Deutschland immer noch genug junge
und alte Menschen gibt, die sich vom Galaterbrief (6,10) berufen
fühlen: "Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des
Glaubens Genossen." |