Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GAW)
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PRESSEMITTEILUNG
05. September 2007

Dr. Wilhelm Hüffmeier erhielt den Peter-Beier-Preis


Am 30. August 2007 verlieh der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, in Düsseldorf an Elena Mereacre, Mitgründerin einer Frauenhilfeorganisation in Moldawien, und Dr. Wilhelm Hüffmeier, Präsident des Gustav-Adolf-Werks e.V., den Peter-Beier-Preis der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Der Preis wird zuerkannt und vergeben für Verdienste um das Zusammenwachsen des europäischen Protestantismus, sowie für den besonderen persönlichen Einsatz zur Bewahrung von Menschrechten und ist benannt nach dem verstorbenen Präses der Rheinischen Kirche.
Dr. Wilhelm Hüffmeier hat als langjähriger Leiter des Sekretariats der Leuenberger Kirchengemeinschaft maßgeblich dazu beigetragen, dass sich diese Kirchengemeinschaft zur Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa entwickelte. "Ihm verdankt sie fruchtbare und zukunftsweisende theologische Impulse, die Schärfung ihres protestantischen Profils in ökumenischer Verantwortung und die andauernde Bereitschaft zum politischen Dialog mit den europäischen Institutionen in Brüssel und Straßburg", benennt die Preis-Urkunde seine Verdienste. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Eberhard Jüngel vielfältige Beiträge Dr. Hüffmeiers.
Dr. Hüffmeier wird einen Teil seines Preisgeldes dem Gustav-Adolf-Werk zur Unterstützung protestantischer Minderheitskirchen zur Verfügung stellen.

Peter-Beier-Preisträger 2007:

Dr. Wilhelm Hüffmeier, Präsident des Gustav-Adolf-Werks, wurde für seinen früheren Einsatz als Leiter des Sekretariats der Leuenberger Kirchengemeinschaft geehrt,
Elena Mereacre als eine der Gründerinnen der Initiative "Compasiune", die Opfern von Frauenhandel in Moldawiens Hauptstadt Chisinau auf vielfache Weise Hilfe bietet.

Gustav-Adolf-Werk e.V.
hilft beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a.; seit 2000: Unterstützung von Projekten in der innerdeutschen Diaspora
Hauptarbeitsgebiete Europa, Lateinamerika und Nordasien;
getragen von bundesweit 27 Hauptgruppen und 20 Frauengruppen;
ältestes evangelisches Hilfswerk in Deutschland, gegründet 1832 in Leipzig.

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