Gustav-Adolf-Werk e.V. Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GAW)
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PRESSEMITTEILUNG
26.04.07

17. Internationale Tagung protestantischer Museen zu Gast in Mitteldeutschland

Rund 70 Historiker und Museumsleute aus 11 Ländern treffen sich vom 27. April bis 3. Mai in Mitteldeutschland zu ihrem 17. jährlich stattfindenden Kolloquium. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Exkursionen und wissenschaftliche Vorträge zur evangelischen Museums- und Memorialkultur in Mitteldeutschland. So werden jeweils ein Tag dem Luther- und dem Gustav-Adolf-Gedenken sowie den mitteldeutschen evangelischen Domen gewidmet sein. Stationen des Treffens sind u.a. Weißenfels, Merseburg, Zeitz und Naumburg. Am 2. und 3. Mai führt eine Exkursion die Teilnehmer nach Meißen und Dresden.

Veranstaltet wird die diesjährige Tagung von der Reformierten Kirche in Frankreich und der Gesellschaft für die Geschichte des französischen Protestantismus (Frankreich) in Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk e.V., Diasporawerk der
Evangelischen Kirche in Deutschland (GAW).

Dr. Wilhelm Hüffmeier, Präsident des GAW und langjähriger Sekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa: "Der Anschauungsunterricht, den protestantische Museen erteilen, ist ein wesentliches Element zur Stärkung der protestantischen Identität in Europa. Museen, die die Geschichte der Reformation in verschiedenen europäischen Regionen dokumentieren, verdeutlichen zum einen die Vielfalt des historisch gewachsenen Protestantismus. Zum anderen zeugen sie von den gemeinsamen Wurzeln der evangelischen Kirchen in den verschiedenen Ländern."

Die Reihe jährlicher Kolloquien wurde ursprünglich im Jahre 1986 von Vertretern französischer protestantischer Museen begründet. 1991 erfolgte die internationale Öffnung der Tagung. Seitdem haben Treffen mit internationaler Beteiligung u.a. im ungarischen Debrecen, im mährischen Telc und im französischen Noyon stattgefunden. Anlass dafür, die Tagung im Jahre 2007 nach Mitteldeutschland zu holen, ist das 175-jährige Gründungsjubiläum, dass das Gustav-Adolf-Werk als protestantisches Diasporawerk in diesem Jahr begeht.


Gustav-Adolf-Werk e.V.
hilft beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a.;
Hauptarbeitsgebiete Europa, Lateinamerika und Nordasien;
getragen von bundesweit 24 Hauptgruppen und 19 Frauengruppen;
ältestes evangelisches Hilfswerk in Deutschland, gegründet 1832 in Leipzig.

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