Ein 18-jähriger ehemaliger Kindersoldat von der Elfenbeinküste hat nach 2 ½ Jahren Flucht Obdach und psychologische Betreuung bei der Evangelischen Gemeinde in Málaga in Spanien gefunden.
60 Flüchtlinge können im Gemeindehaus vorübergehend leben.
In den vergangenen Jahren waren es insgesamt 1 500. Pfarrer Enno Haaks,
Generalsekretär des GAW: „Kirche eröffnet hier Menschen in einer verzweifelten
Lage Hoffnungsräume, und das, obwohl sie selbst Kraft und Hoffnung braucht.“
Das
Gemeindehaus in Málaga ist ein Gotteshaus, ein Asylheim und eine Ruine
zugleich. Für die Instandsetzung der durch einen Brand beschädigten
Räume benötigt die Gemeinde Unterstützung. Das Gustav-Adolf-Werk möchte in den Jahren 2011-2013 mit insgesamt 75 000 Euro helfen.
Helfen Sie mit, dass die sozial engagierte Gemeinde finanziell nicht in Ruin getrieben wird!
Diaspora heißt Zerstreuung. Wir helfen, dass evangelische Christen in Gemeinschaft miteinander leben können. Wir unterstützen evangelische Diasporagemeinden beim Bau und bei der Renovierung ihrer eigenen Kirche oder ihrer eigenen Gemeinderäume.
Gemeinschaft ist dort, wo sich Menschen versammeln.
Oft treffen siech unsere Partnergemeinden in kleinen
Wohnungen oder in gemieteten Vereinshäusern. Dort feiern sie ihre Gottesdienste
zwischen Wohnzimmerschrank und Couchtisch, halten Kinder- und Jugendstunden
zwischen nackten Vereinshauswänden.
Von einem sichtbaren Zeichen ihres Gemeinde-Seins, von Raum
für Gemeindewachstum, von einer eigenen Kirche oder einem eigenen Gemeindehaus
können sie nur träumen.
Wir leben mit Menschen, die in der Minderheit sind.