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Die verschiedenen Partnerkirchen im Baltikum
haben die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk deshalb gebeten, ihnen
bei der Finanzierung verschiedener Seminar- und Weiterbildungsreihen
für kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu helfen.
Ziele dieses Angebots sollen sein:
- Kraft für die tägliche Gemeindearbeit
zu finden
- sich theologisch und geistlich aus- und weiterzubilden
- geistliche Gemeinschaft zu erleben
- Seelsorgemöglichkeiten in Anspruch zu
nehmen

Pfarrerin Sigita Svambariene erklärt das Projekt in Litauen
"In Litauen wollen wir diese Bibelseminare zusammen
mit der Lutherischen Kirche durchführen", erklärt
Pfarrerin Sigita Svambariene von der Reformierten Kirche. Schon
jetzt leitet sie im Sommer Kinder- und Jugendfreizeiten.
In Lettland soll den Mitarbeitern in der Diakonie die Möglichkeit
zu geistlicher Einkehr gegeben werden.
Theologinnen in der Lutherischen Kirche werden zur Zeit dort nicht
mehr zu Pfarrerinnen ordiniert.
"In dem Buch ,Marijas' haben sie sich mit Predigten zu Wort
gemeldet." Der Verband Evangelischer Theologinnen in Lettland
hat die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk um finanzielle Mithilfe
bei der deutschen Veröffentlichung dieses Buches gebeten. Dadurch
haben die Theologinnen eine Möglichkeit, auf Bedürfnisse
in ihrer Kirche aufmerksam zu machen.
Oft fühlen sich die kirchlichen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in Estland müde und ausgebrannt. Sie
sind hin- und hergerissen zwischen den vielen Aufgaben in den Gemeinden.
Die Folgen der jahrzehntelangen Unterdrückung der Kirche durch
die Sowjetmacht sind überall deutlich zu spüren. So treten
leider oft die geistliche Arbeit und das persönliche geistliche
Leben in den Hintergrund.
Nun ist es wichtig, vor allem die Menschen und
ihr geistliches Leben zu stärken.
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Rudite Losane auf der Kanzel in der Martinskirche
in Riga/Lettland

Theologinnen im Diakoniezentrum in Riga/Lettland

Zwei Pfarrerinnen aus Estland - Lea Jants-Ylönen
und Laine Villenthal
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