Neuerscheinungen

Wir wollen keinen anderen Pfarrer!

Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland


Autobiografie von Laine Villenthal

„Wir haben gelernt, uns gegenseitig zu vertrauen. Wir wollen keinen anderen Pfarrer als Laine.“ Der alte Gemeinderatsvorsitzende von Pindi lässt sich von den kritischen Fragen des Propstes nicht beeindrucken. Es ist Frühsommer 1965 und die Gemeinde Pindi hat eben etwas getan, was es in der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche bis dahin so nicht gegeben hat: Sie hat die Kirchenleitung gebeten, die Predigerin Laine Villenthal – eine Frau – als Pfarrerin zu ordinieren ...

Eine packende Lebensgeschichte.

Mit 16 farbigen Fotoseiten.

LESEPROBEN

Seiten 1-17

Beginn der Arbeit als Predigerin

Aktuelle Infos, Veranstaltungshinweise und Hintergründe: https://www.facebook.com/LaineVillenthal/

308 Seiten, 18,00 €
ISBN: 978-3-87593-129-7

Die evangelische Diaspora 2017

Das Reformationsjubiläum in der evangelischen Diaspora


„Wer sind wir und was macht unseren Kern aus?“
14 evangelische Minderheitskirchen aus Europa, Zentralasien und Südamerika stellen sich dieser Frage. Dabei werden fundamentale Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Differenzen im Selbstverständnis evangelischer Kirchen weltweit deutlich.

Weitere Beiträge zum Reformationsjubiläum und zur Reformationsdekade ergänzen diesen Band.

172 Seiten, 7,50 €
ISBN: 978-3-87593-128-0

Evangelisch glauben - nüchtern hoffen

Beiträge zu einer Theologie der Diaspora


Protestantische Kirchen und Christen sind in vielen Ländern der Welt in der Minderheit. Der Band beleuchtet die Situation evangelischer Minderheitskirchen und regt an zu einer theologischen Reflexion des Diasporabegriffes. Aufgenommen wird auch der aktuelle Diskussionsprozess der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zur gegenwärtigen Lage einer Theologie der Diaspora. Gewidmet ist dieser Band Dr. Wilhelm Hüffmeier, der 2015 nach 12 Jahren aus dem Amt des GAW-Präsidenten scheidet.

192 Seiten, 8,90 €
ISBN: 978-3-87593-9

Edith Müthel - An Gottes Hand

Eine deutsch-russische Lebensgeschichte


Edith Müthel erlebt früh, was es bedeutet, Tochter eines Volksfeindes zu sein. Für die Pfarrerstochter beginnen mit der Verhaftung des Vaters Jahre der Angst und Verzweiflung. Wie viele Millionen Menschen leidet sie unter dem Terror Stalins. Zusammen mit ihrer Mutter und den Geschwistern wird Edith aus ihrem Heimatdorf an der Wolga nach Sibirien deportiert. Kälte und Hunger, schwerste Arbeit, Willkür und Diskriminierung prägen seither ihr Leben. Doch sie gibt nicht auf. Die Sorge um ihre Familie und der tiefe Glaube an Gott lassen sie alle Widrigkeiten aushalten. Nach Stalins Tod kann Edith mit ihrem Mann in St. Petersburg (Leningrad) ein neues Leben anfangen. Hier findet sie während der Perestroika in der wiedergegründeten evangelischen Gemeinde Geborgenheit und gute Freunde – auch über Ländergrenzen hinweg.

Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Frauenarbeit im GAW

184 Seiten, 9,50 €
ISBN: 978-3-87593-121-1

Die evangelische Diaspora

Die Verwirklichung der Leuenberger Konkordie in evangelischen Minderheitskirchen


Vor mehr als 40 Jahren, im Jahre 1973, wurde die Leuenberger Konkordie verabschiedet. In der Folge haben mehr als 100 Kirchen in Europa und Südamerika dieses Einigungsdokument unterzeichnet und damit Kirchengemeinschaft, das heißt Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft, untereinander erklärt. Welche Rolle spielt die Leuenberger Konkordie nun in den GAW-Partnerkirchen? Dieser Frage geht der aktuell erschienene Band „Die evangelische Diaspora“ nach. Die Beiträge im Jahrbuch bedenken dabei einerseits Grundsätzliches wie das Einheitsverständnis der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und lassen andererseits Vertreter evangelischer Minderheitskirchen zu Wort kommen. Abgerundet wird das Buch durch einen Blick über den Tellerrand hinaus: auf die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen im Nahen Osten (FMEEC).

Herausgegeben im Auftrag des Gustav-Adolf-Werkes von Wilhelm Hüffmeier, in Zusammenarbeit mit Klaus Fitschen, Michael Beyer, Elisabeth Parmentier und Enno Haaks

216 Seiten, 7,50 €
ISBN: 978-3-87593-127-3

Bolivien

A dónde vas? - Wohin gehst du?


Bolivien gilt noch immer als das ärmste Land Südamerikas. Doch seit Evo Morales 2006 der erste indigene Präsident des Landes wurde, ist viel geschehen: Die zuvor marginalisierte indigene Bevölkerung hat ein neues Selbstbewusstsein erlangt, und die extreme Armut ist zurückgegangen. Das GAW unterstützt seit Anfang der 1990er Jahre die Bolivianische Evangelisch-Lutherische Kirche. Dieses Heft lenkt den Blick auf die Lebenswelt der Menschen in Bolivien und stellt die bolivianische Partnerkirche des GAW vor.

48 Seiten, 5,00 €
ISBN: 978-3-87593-126-6