Verstreut wohnen die Mitglieder der 304 Gemeinden der
Reformierten Kirche in der Slowakei, verstreut liegen die Predigtstätten und
Gemeindehäuser. Ohne ein Fahrzeug kommt keine Pfarrerin, kommt kein Pfarrer
aus. Doch die Kirchenleitung ist finanziell überfordert, wenn es um die
Bereitstellung von Dienstwagen für 195 Pfarrerinnen und Pfarrer geht.
Ein eigenes Auto kann sich keine Pfarrfamilie leisten. Deshalb unterstützte das Gustav-Adolf-Werk mit einem
Zuschuss den Kauf von acht Autos der im Land üblichen Marke Škoda. Die Hälfte
des Kaufpreises übernahm jede Pfarrerin, jeder Pfarrer selbst.
Helfen Sie mit, dass auch in anderen Ländern Entfernungen überwunden werden können!
Die Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland liegen hier 100 Kilometer und mehr auseinader. Der Propst in Sarepta braucht dringend einen Wagen, um an diese Gemeinden zu gelangen, von denen viele keinen eigenen Seelsorger haben.
Diaspora heißt Zerstreuung. Wir helfen, dass evangelische Christen in Verbundenheit leben können. Wir unterstützen evangelische Diasporagemeinden beim Kauf, bei der Wartung und der Reparatur ihrer Fahrzeuge.
Diasporakirchen sind Kirchen der weiten Wege.
Oft müssen die Gemeindemitglieder große Entfernungen überbrücken, um zu einem Gottesdienst zu gelangen. Pfarrerinnen und Pfarrer betreuen Gemeinden, deren Mitglieder über hunderte von Quadratkilometern verstreut leben. Jesus ging zu Fuß, um den Menschen die Hoffnung durch den Glauben an Gott zu bringen. Das war vor 2000 Jahren. Auch heute sind Menschen unterwegs, um selbst den Verlassensten und den Einsamsten von der Hoffnung auf den Gott des Lebens zu erzählen.
Diaspora darf kein anderes Wort für Verlassenheit sein!
Foto: Feierliche Übergabe von acht durch das Gustav-Adolf-Werk mitfinanzierten Dienstwagen an Pfarrerinnen und Pfarrer der Reformierten Christlichen Kirche in der Slowakei