20.02.2012 - 15:41:00
Weiterlesen … Polen: Diakonie half den Menschen durch die Kälte
Das GAW wird getragen von 24 Haupt- und 19 Frauen-
gruppen in
ganz Deutschland. Hier finden Sie die Haupt- und Frauengruppen in Ihrer Nähe. ...mehr
Bild: Joachim Wendler – Fotolia.com
Pfarrer Enno Haaks, Generalsekretär des GAW, berichtet über
Projekte des GAW und aktuelle Entwick-
lungen in evangelischen Minderheitskirchen
in der Welt.
Einmal im Monat informieren wir
Sie über die aktuellen Entwicklungen im GAW und seinen Partnerkirchen.
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Bild: Marina Lohrbach - Fotolia,com
Erweiterung der zweisprachigen Schule in Takuapí (Argentinien)Der ursprüngliche Lebensraum der Guaraní-Indigenas ist von Tee-, Mate- und Tabakfeldern verschluckt worden. Sie können nicht mehr im Urwald umherziehen und jagen. Die zweisprachige Schule in Takuapí hilft ihnen, ihre Sprache und ihr Kultur zu bewahren. Mehr ...

Seit bald 170 Jahren gibt es das Gustav-Adolf-Werk (GAW) in Baden. Bis ins 20. Jahrhundert wurden fast 2/3 aller Gemeinden der heutigen Evangelischen Landeskirche in Baden vom GAW in Baden finanziell unterstützt beim Bau oder der Renovierung von Kirchen, Gemeindehäusern und Pfarrhäusern oder auch bei der Bezahlung von Geistlichen und Ausstattung mit Materialien verschiedenster Art für die Gemeindearbeit. Seit 1972 gilt die Unterstützung des GAW in Baden nun evangelischen Gemeinden in Minderheitensituationen. Besonders zur Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Tschechien, zur Chiesa Valdese in Italien und zur Evangelischen Kirche am Rio de la Plata hat die Evangelische Landeskirche in Baden zusammen mit ihrem GAW enge partnerschaftliche Beziehungen. Das GAW ist in Baden fester Bestandteil der kirchlichen Landschaft und erfüllt im Interesse der Landeskirche den Auftrag der Grundordnung, der von der großen Bedeutung der weltweiten ökumenischen Beziehungen spricht.
Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Evangelischen Landeskirche in Baden
Erasmus Zöckler - Ihr sollt leben!
Theodor Zöckler: Gründer des einst größten Hilfswerks im Osten Europas
Ende des 19. Jahrhunderts macht sich der junge Theologie-Absolvent Theodor Zöckler auf nach Osteuropa. Sein Ziel: in Stanislau, Galizien, als Judenmissionar tätig zu werden. Doch es kommt anders: Ergriffen von dem Leid der vielen verwaisten und obdachlosen Kinder, gründet er ein evangelisches Kinderheim. Aus diesem Heim wächst im Laufe der Jahre das größte Hilfswerk im Osten Europas. Getragen von einem tiefen Glauben an Gott, kämpft Theodor mit seiner Frau und seinen Mitarbeitern gegen alle Probleme: Anfeindung und Unterdrückung, Geldmangel und Hungersnöte und nicht zuletzt Flucht und Vertreibung während der beiden Weltkriege.