Biografien & Lebensbilder

Wir wollen keinen anderen Pfarrer!

Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland


Autobiografie von Laine Villenthal

„Wir haben gelernt, uns gegenseitig zu vertrauen. Wir wollen keinen anderen Pfarrer als Laine.“ Der alte Gemeinderatsvorsitzende von Pindi lässt sich von den kritischen Fragen des Propstes nicht beeindrucken. Es ist Frühsommer 1965 und die Gemeinde Pindi hat eben etwas getan, was es in der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche bis dahin so nicht gegeben hat: Sie hat die Kirchenleitung gebeten, die Predigerin Laine Villenthal – eine Frau – als Pfarrerin zu ordinieren ...

Eine packende Lebensgeschichte.

Mit 16 farbigen Fotoseiten.

LESEPROBE

308 Seiten, 18,00 €
ISBN: 978-3-87593-129-7

Erasmus Zöckler Ihr sollt leben!

Theodor Zöckler: Gründer des einst größten Hilfswerks im Osten Europas


Ende des 19. Jahrhunderts macht sich der junge Theologie-Absolvent Theodor Zöckler auf nach Osteuropa. Sein Ziel: in Stanislau, Galizien, als Judenmissionar tätig zu werden. Doch es kommt anders: Ergriffen von dem Leid der vielen verwaisten und obdachlosen Kinder, gründet er ein evangelisches Kinderheim. Aus diesem Heim wächst im Laufe der Jahre das größte Hilfswerk im Osten Europas. Getragen von einem tiefen Glauben an Gott, kämpft Theodor mit seiner Frau und seinen Mitarbeitern gegen alle Probleme: Anfeindung und Unterdrückung, Geldmangel und Hungersnöte und nicht zuletzt Flucht und Vertreibung während der beiden Weltkriege.

300 Seiten, 10,00 €
ISBN: 978-3-87593-116-7

Angelika Rotter Christian Gottlob Leberecht Großmann (1783-1857):

Leipziger Superintendent und Wegbereiter evangelischer Diasporaarbeit


Dieses Buch zeichnet das faszinierende Bild einer starken evangelischen Persönlichkeit: Zu seinen Lebzeiten war der evangelische Theologe Christian Gottlob Leberecht Großmann nicht nur in Leipzig, sondern weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt. Leider geriet sein Name in Vergessenheit. Bis heute präsent ist dagegen sein Vermächtnis: Das in seinen Ursprüngen auf Großmann zurückgehende Gustav-Adolf-Werk e.V. (GAW) unterstützt in unseren Tagen über 40 evangelische Minderheitskirchen in 35 Ländern Südamerikas, Europas und Asiens. Dieses Buch beleuchtet zum einen die besondere Rolle Großmanns bei der Gründung des ältesten evangelischen Diasporahilfswerks. Zum anderen beschreibt es anschaulich seine verschiedenen Lebensstationen, von denen vor allem sein Wirken als Leipziger Superintendent hervorzuheben ist. In einer schwierigen Epoche, geprägt von Revolution, Reformen und Restauration, stand er 29 Jahre lang an der Spitze der Leipziger Kirchen.

232 Seiten, 2,50 €
ISBN: 978-3-87593-096-2

Mutig leben - Frauen in Chile


Dieses Heft erzählt unterschiedliche Lebenswege chilenischer Frauen, die jedoch eines verbindet: der Mut zum Leben. Die Porträts berichten von den Schwierigkeiten, mit denen Frauen in Chile konfrontiert sind, aber auch von Hoffnung, tiefem Glauben und Lebensfreude. Die Erzählungen zeichnen ein buntes Bild Chiles und machen neugierig auf das „Land, wo die Welt zu Ende ist“.

Hrsg. von der AG der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk e.V.

 

48 Seiten, 0,00 €
ISBN: 978-3-87593-110-5

Michaela Scharff Kunakarai

Frauen aus Paraguay erzählen aus ihrem Leben


Ob als evangelische Bauersfrau oder Krankenschwester, katholische Köchin oder Jurastudentin, orthodoxe Putzfrau oder mennonitische Lehrerin, jede Einzelne lässt uns teilhaben an ihrem ganz persönlichen, oft schweren (Über-) Lebensweg. Mehr als ein Dutzend Frauen aller Generationen werden porträtiert oder kommen in Interviews zu Wort.Sie haben Mut und Rückgrat bewiesen im Kampf um ihr Recht und ihre Freiheit. Sie strahlen Hoffnung aus und Lebensfreude.

Hrsg. von der AG der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk e.V.

48 Seiten, 0,00 €
ISBN: 978-3-87593-093-1

Marijas

Lettische Theologinnen melden sich zu Wort


Das Buch enthält Predigten und Andachten sowie geistliche Betrachtungen und Gedichte. Den Texten vorangestellt ist jeweils ein Lebenslauf der Autorin. Für die lettischen Theologinnen bedeutet die Herausgabe des Buches eine Rückenstärkung und moralische Unterstützung - sowie die Möglichkeit auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Hg. von der Arbeitsgemeinschaft der Frauenarbeit im GAW und vom Konvent der Ev. Theologinnen in der BRD

272 Seiten, 2,50 €
ISBN: 978-3-87593-103-7

Inge Ojala

Löwenzahnkinder


Inge Ojala hat die Betreuung von Straßenkindern in Tallinn, der Hauptstadt Estlands zu ihrem Lebensinhalt gemacht. In ihrem Buch „Löwenzahnkinder“ erzählt sie über ihre Erlebnisse. Über Monate hat die couragierte Frau diese Kinder auf der Straße begleitet. „Löwenzahnkinder“ nennt Inge Ojala „ihre“ Kinder: „Der Löwenzahn ist ein Symbol der Widerstandskraft. Und was kann ich anderes machen, als ihnen zu wünschen: Haltet durch!“

140 Seiten, 2,50 €
ISBN: 978-3-87593-088-7

Ich lebe einfach mit

Kirchenfrauen in Polen


Lebensbilder und Gedanken evangelischer Frauen in Polen. „Wir begegnen starken und mutigen Frauen, die beeindrucken durch ihren Einsatz und ihre Kreativität. Sie sind da, wenn sie gebraucht werden, klug, selbstbewusst, aber ohne Arroganz.“ (Vera Gast-Kellert, Vorsitzende der AG der Frauenarbeit im GAW)

Hrsg. von der AG der Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk e.V.

344 Seiten, 2,00 €
ISBN: 978-3-87593-081-8

Hana Schillerová und Vera Lukášová, Leben im Pfarrhaus

Frauen in der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder


Elf Pfarrfrauen und –töchter sowie Pfarrerinnen berichten über ihr Leben in verschiedenen Phasen des 20. Jahrhunderts: in der Ersten Tschechoslowakischen Republik, unter verschiedenen Diktaturen und über neue Perspektiven nach der Samtenen Revolution.

Hrsg. von der AG Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk e.V.

Ein sehr persönliches Buch, das […] vor allem über den faszinierenden Glauben der Frauen erzählt.“ (Gerhard Frey-Reininghaus, Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder)

288 Seiten, 2,00 €
ISBN: 978-3- 87593-099-3

Edith Müthel - An Gottes Hand

Eine deutsch-russische Lebensgeschichte


Edith Müthel erlebt früh, was es bedeutet, Tochter eines Volksfeindes zu sein. Für die Pfarrerstochter beginnen mit der Verhaftung des Vaters Jahre der Angst und Verzweiflung. Wie viele Millionen Menschen leidet sie unter dem Terror Stalins. Zusammen mit ihrer Mutter und den Geschwistern wird Edith aus ihrem Heimatdorf an der Wolga nach Sibirien deportiert. Kälte und Hunger, schwerste Arbeit, Willkür und Diskriminierung prägen seither ihr Leben. Doch sie gibt nicht auf. Die Sorge um ihre Familie und der tiefe Glaube an Gott lassen sie alle Widrigkeiten aushalten. Nach Stalins Tod kann Edith mit ihrem Mann in St. Petersburg (Leningrad) ein neues Leben anfangen. Hier findet sie während der Perestroika in der wiedergegründeten evangelischen Gemeinde Geborgenheit und gute Freunde – auch über Ländergrenzen hinweg.

Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Frauenarbeit im GAW

184 Seiten, 9,50 €
ISBN: 978-3-87593-121-1